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	<title>Philipp Pless - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Stefansvw: 1 Version</title>
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		<updated>2010-09-07T11:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Philipp Pless''' (* [[16. März]] [[1906]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[7. Dezember]] [[1973]] ebenda), auch ''Philipp Pleß'' war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Politiker, Gewerkschafter, Journalist und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pless schloss sich 1919 der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]] (FSJ) an, aus welcher 1920 der [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistische Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) hervorging, dessen hessischer Bezirksleitung er seit 1922 angehörte. Gleichzeitig absolvierte er in Offenbach bei Collet und Engelhard eine Ausbildung zum Dreher und schloss sich dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV) an. 1927 begann er ein Studium an der [[Akademie der Arbeit]] in Frankfurt, im selben Jahr trat der der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, aus der er nach knapp einem Jahr im November 1928 wegen seiner Kritik an der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] der [[Ernst Thälmann|Thälmann-Führung]] als „[[Versöhnler]]“ ausgeschlossen wurde. Wenig später trat er der sich konstituierenden [[Kommunistische Partei-Opposition|Kommunistischen Partei-Opposition]] (KPO) bei, deren Landesleitung in Hessen er angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[NSDAP]] beteiligte sich Pless an der Herausgabe der im Untergrund produzierten KPO-Monatszeitschrift ''Einheit'' in Frankfurt. Nachdem er zweimal kurzzeitig verhaftet worden war, emigrierte Pless 1934 ins [[Saarland]], nach der dortigen Volksabstimmung 1935 floh er nach Frankreich. Hier wurde er 1939 nach Kriegsausbruch im Lager [[Catus]] interniert. Nachdem Frankreich durch die Deutschen besetzt wurde, wurden alle Ausländer wieder nach Hause geschickt. Als die Deutschen auch das nicht besetzte Frankreich (Vichy Regierung) besetzten, musste Philipp Pless untertauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Pless nach Frankfurt zurück und zählte dort zu den Gründungsmitgliedern der [[Deutsche Journalisten-Union|Deutschen Journalisten-Union]] und war als Parlamentsberichterstatter für die [[Coburger Neue Presse]] und die [[Fränkische Tagespost]] tätig. Weiterhin war er seit 1946 Vorsitzender der Frankfurter Ortsgruppe und Sekretär der [[Arbeiterpartei (Offenbach)|Arbeiterpartei]] (AP) um [[Heinrich Galm]], nachdem dieser sich vom [[Marxismus]] abgewandt hatte, trat Pless mit seinen Anhängern 1949 aus der AP aus. Nach Versuchen, u.a. in Zusammenarbeit mit [[Heinrich Brandler]] und anderen ehemaligen KPO-Mitgliedern eine eigenständige marxistische Partei zu gründen, traten Pless und seine Anhänger 1952 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Im gleichen Jahr wurde Pless auch Redaktionsmitglied des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Organs [[Welt der Arbeit]] und leitender Pressereferent des DGB Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Pless für die SPD in den Landtag gewählt, welchem er bis zu seinem Tode 1973 angehörte, ab 1966 stand er dort dem sozialpolitischen Ausschuss vor. Von 1967 bis 1972 war er zusätzlich Bundesvorstandsmitglied und hessischer Landesvorsitzender des DGB, auch war er in den 1960er Jahren in der [[Ostermarsch|Ostermarsch-Bewegung]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 bekam Pless die Wilhelm-Leuchner Medaille durch Ministerpräsident Albert Osswald.&lt;br /&gt;
1971 lehnte Pless das Große [[Bundesverdienstkreuz]] ab, da viele Nationalsozialisten (NSDAP) dieses bekommen haben.&lt;br /&gt;
1973 wurde Pless die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen.&lt;br /&gt;
Die SPD in [[Frankfurt-Fechenheim]] verleiht seit 1989 den Philipp-Pless-Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Der Wille zur Tat. Gewerkschaften als gesellschaftsverändernde Kraft. Reden und Aufsätze''. Berlin 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PND|107936038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Pless, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dju-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachiger Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pless, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pleß, Philipp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sozialistischer Politiker (KPD, SPD), Gewerkschafter, Journalist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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