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	<title>Luftwaffen-Sportverein Hamburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Stefansvw: 1 Version</title>
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		<updated>2011-09-07T06:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Historischer Fußballverein|&lt;br /&gt;
 image = [[Datei:Luftwaffensv.jpg|125px]]|&lt;br /&gt;
 kurzname = LSV Hamburg|&lt;br /&gt;
 langname = Luftwaffensportverein Groß Hamburg|&lt;br /&gt;
 gegründet = [[1942]]|&lt;br /&gt;
 klubfarben = Schwarz-Weiß|&lt;br /&gt;
 stadion = [[Stadion Hoheluft]]|&lt;br /&gt;
 liga = [[Gauliga Hamburg]]|&lt;br /&gt;
 erfolge = Deutscher Vizepokalsieger 1943 (Fußball)&amp;lt;br /&amp;gt;Deutscher Vizemeister 1944 (Fußball)&amp;lt;br /&amp;gt;Deutscher Meister 1944 (Hockey)&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Der '''Luftwaffen-Sportverein Hamburg''' (oder kurz '''Luftwaffen-SV''') war eine erfolgreiche deutsche Militär-Fußballmannschaft während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwei starke Jahre ==&lt;br /&gt;
Der LSV Hamburg wurde am 8. Dezember [[1942]] auf Initiative des [[Oberst|Wehrmacht-Oberst]] Laicher ins Leben gerufen, der die in der Hansestadt stationierte [[Flakartillerie]] befehligte. Organisatorisch war der LSV der Hamburger Flakartillerie angegliedert. Für die sportlichen Belange hatte er den [[Oberstleutnant]] Psyk bestimmt und [[Otto Faist]] gewonnen, den Trainer, der den [[FC Schalke 04]] nach einem denkwürdigen Endspielsieg (9:0 gegen [[SK Admira Wien|Admira Wien]]) 1939 zum [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutschen Meistertitel]] geführt hatte. Ihre Heimspiele trug die Mannschaft überwiegend auf der Anlage des [[SC Victoria Hamburg]] ([[Stadion Hoheluft]]) aus, einige auch auf einem Platz am Hemmingstedter Weg in [[Hamburg-Groß Flottbek|Klein-Flottbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Pokalfinalist ===&lt;br /&gt;
In der Spielzeit [[Tschammerpokal 1943|1942/43]] trat der Luftwaffen-SV als Vertreter des Gaues Hamburg im [[DFB-Pokal|&amp;quot;Tschammer-Pokal&amp;quot;]], dem Vorläufer des DFB-Pokal, an. Nach Siegen über ''SpVgg Wilhelmshaven 05'' (1:0), [[LSV Pütnitz|Luftwaffen-SV Pütnitz]] (3:2), [[Holstein Kiel]] (4:2) und [[Dresdner SC]] (2:1) erreichten die Hamburger das Endspiel in Stuttgart. Darin behielt allerdings [[First Vienna FC 1894|Vienna Wien]] mit 3:2 nach Verlängerung die Oberhand und gewann den bis Kriegsende letztmalig ausgetragenen Wettbewerb. Auf Seiten der Wiener spielten mit [[Richard Dörfel]] und [[Rudolf Noack|Rudi Noack]] zwei Hamburger, und Noack trug mit seinen beiden Toren maßgeblich zur Niederlage der Hamburger Luftwaffensportler bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Vizemeister ===&lt;br /&gt;
In der Saison 1943/44 wurde der LSV ohne Qualifikation in die [[Gauliga Hamburg]] aufgenommen und auf Anhieb souveräner Meister; in 18 Spielen gaben die Militärkicker nur einen einzigen Punkt ab, deklassierten etliche Gegner förmlich (Torverhältnis: 117:13) und verwiesen [[Hamburger SV|HSV]], [[SC Victoria Hamburg|Victoria]], [[Altonaer FC von 1893|Altona 93]] und [[FC St. Pauli|St. Pauli]] auf die Plätze. Die durch zahlreiche Spielerverpflichtungen aus dem gesamten Reichsgebiet in Hamburg konkurrenzlose Mannschaft (''siehe unten'') besiegte in der anschließenden Endrunde um die Deutsche Meisterschaft nacheinander ''[[WSV Nebeltruppe Celle|Wehrmacht-SV Celle]]'' (4:0), ''SpVgg Wilhelmshaven 05'' (1:1 nach Verlängerung und 4:2), [[Eintracht Duisburg 1848|Kriegsspielgemeinschaft Duisburger SpV und TuS 48/99 Duisburg]] (3:0) und [[HSV Groß Born|Heeres-SV Groß Born]] (3:2) und stand somit nach dem Pokalfinale des Vorjahres erneut in einem Endspiel. Vor 70.000 Zuschauern am 18. Juni 1944 in Berlin reichte es allerdings auch dieses Jahr nicht zum Titelgewinn: der Dresdner SC nahm Revanche für die Halbfinalniederlage im Tschammer-Pokal und schlug den LSV Hamburg deutlich mit 4:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1944/45 bestritt der LSV noch drei Gauligaspiele, die er allesamt gewann (insgesamt 14:2 Tore). Kurz danach, im September [[1944]], musste der Luftwaffen-Sportverein (wie alle Militärmannschaften) auf Weisung der Heeresleitung den Spielbetrieb einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielerkader ===&lt;br /&gt;
Der Kader des LSV enthielt eine Reihe hochkarätiger (darunter auch National-) Spieler; in Klammern ist, soweit bekannt, der vorherige Verein angegeben. Die Liste ist möglicherweise nicht vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karl Höger (Trainer)&lt;br /&gt;
* [[Willy Jürissen]] (Torwart, [[Rot-Weiß Oberhausen]])&lt;br /&gt;
* Karlheinz Höger (Torwart, Dessau 05)&lt;br /&gt;
* Heinrich Gärtner (Germania Frankfurt)&lt;br /&gt;
* [[Robert Gebhardt|Robert &amp;quot;Zapf&amp;quot; Gebhardt]] ([[1. FC Nürnberg]])&lt;br /&gt;
* Hans Gizzi ([[Harburger TB 1865]])&lt;br /&gt;
* Willi Gornick ([[Werder Bremen]]) (Torschütze im Pokalendspiel 1943)&lt;br /&gt;
* Reinhardt Heinrich (Werder Bremen) (Torschütze im Pokalendspiel 1943)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Janda]] ([[TSV 1860 München]])&lt;br /&gt;
* Emil Lipke (Germania Wolfenbüttel)&lt;br /&gt;
* Jakob Lotz ([[1. FC Schweinfurt 05]])&lt;br /&gt;
* [[Karl Miller]] ([[FC St. Pauli]])&lt;br /&gt;
* Heinz Mühle ([[Altonaer FC von 1893|Altona 93]])&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Münzenberg]] ([[Alemannia Aachen]])&lt;br /&gt;
* Walter Ochs ([[SC Victoria Hamburg]], Vater des späteren HSV-Trainers [[Klaus-Dieter Ochs]])&lt;br /&gt;
* Alex Schmidt (FC St. Pauli)&lt;br /&gt;
* Stromeyer ([[SC Wacker Wien]])&lt;br /&gt;
* Fritz Zahn ([[Hamburger SV]])&lt;br /&gt;
* sowie Bösche, Ermann, Koller, Langanke, Lotz II, Meyer, Neubauer, Pohl, Psyk und Wagner &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der LSV sich in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zusätzlich auch durch die beiden [[Hamburger SV|HSV]]er [[Erwin Seeler]] und [[Heinz Spundflasche]] verstärkte, ist eine Falschinformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Meisterschaftsendrunde 1944, ausgetragen zwischen 16. April und 18. Juni, sah die Stammformation in den sechs Spielen des LSV wiefolgt aus (in Klammern: Zahl der Einsätze/Tore):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;'''Jürissen''' (6)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Miller''' (6)          {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Münzenberg''' (6)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''{{0}}{{0}}{{0}}Ochs''' (6)           {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Gärtner''' (5)  bzw. '''Gizzi''' (2)          {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Lipke''' (3) bzw. '''Gebhardt''' (2)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zahn''' (6/2)    {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Mühle''' (6/3)             {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Gornick''' (6/4)    {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''Janda''' (6/5)       {{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}'''J. Lotz''' (6/1)&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der LSV in einer Zeit, in der es an praktisch allen Frontabschnitten „brannte“,&amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt; zwei Monate lang niemanden abstellen musste und mit 13 Spielern auskam, bestätigt die obige Aussage, dass die Mitwirkung in einer Soldatenmannschaft Spieler häufig vor der Versetzung an die Front schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;(1)&amp;lt;/sup&amp;gt;In Italien gaben die deutschen Verbände Anfang Juni Rom auf und zog die Truppen auf die [[Apennin]]-Verteidigungslinie zurück, gleichzeitig landeten die Alliierten in der Normandie („[[Operation Overlord]]“). Im Osten drängte die [[Rote Armee]] die [[Wehrmacht]] auf breiter Front zurück (Entkesselung Leningrads, der Krim, Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte). Siehe auch [[Zweiter Weltkrieg]].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meisterschaft im Feldhockey ==&lt;br /&gt;
1944 wurde der LSV Hamburg [[Deutscher Meister (Hockey)|Deutscher Meister]] im [[Feldhockey]]. Im in Magdeburg ausgetragenen Finale besiegte der LSV dabei den Vorjahresmeister [[TSV Sachsenhausen 1857]] in der Verlängerung mit 1:0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1405/die_bomben_mannschaft.html Ralf Klee: &amp;quot;Die Bomben-Mannschaft&amp;quot;, in einestages: Zeitgeschichten auf Spiegel-Online, 14. April 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Fischer, Ulrich Lindner: ''Stürmer für Hitler. Vom Zusammenspiel zwischen Fußball und Nationalsozialismus.'' Die Werkstatt, Göttingen 1999, ISBN 3-89533-241-0&lt;br /&gt;
* [[Hardy Grüne]]: ''Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga 1890-1963.'' Agon, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1&lt;br /&gt;
* Bernd Jankowski, Harald Pistorius, [[Jens Reimer Prüß]]: ''Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußballverband.'' (Eigenverlag) Peine 2005, ISBN 3-89784-270-X&lt;br /&gt;
* ''Hamburger Mittagsblatt'', Montagsausgaben der Jg. 1943 und 1944 (Standort: Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Hamburg|Luftwaffen-Sportverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftwaffensportverein|Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Luftwaffen-SV Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[fr:Luftwaffen-SV Hambourg]]&lt;br /&gt;
[[lt:LSV Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[nl:Luftwaffen-Sportverein Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[pl:Luftwaffen-Sportverein Hamburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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