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	<title>Kader - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Loveless: Bot:  Ergänze: ja:幹部, zh:干部</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot:  Ergänze: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Ja:%E5%B9%B9%E9%83%A8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Ja:幹部 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;ja:幹部&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;/index.php?title=Zh:%E5%B9%B2%E9%83%A8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Zh:干部 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;zh:干部&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kader als Personengruppe; zu anderen Bedeutungen siehe [[Kader (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
Der Ausdruck '''Kader''' (v. [[Französische Sprache|frz.]] ''quadre'', ''cadre'' = Geviert, besonderer Bereich; entlehnt aus [[Russische Sprache|russ.]] ''kadr'') bezeichnet ursprünglich eine besondere Gruppe [[militär]]ischer Vorgesetzter. Heute wird der Begriff auf [[Führungskraft (Wirtschaft)|Führungskräfte]] in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie [[Politik]], [[Industrie]] oder auch [[Sport]] (z. B. Mannschaftskader) angewendet, wenn diese zumeist innerhalb der jeweiligen Organisation rekrutiert werden und deren Personenkreis institutionell geschlossen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff wird vorzugsweise heute im [[Sport]] benutzt, ist in der [[Schweiz]] weit verbreitet und bekannt aus dem Sprachraum der ehemaligen [[DDR]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Sowjetunion|sowjetischen]] Einflussbereich waren Kader ein durch politische und fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten führender Personenkreis im [[Partei]]- und [[Ideologie]]bereich („Parteikader“, „Führungskader“, „Leitungskader“, „Nachwuchskader“, „Kaderpolitik“, „Kaderleitung“). Insbesondere zählten die Funktionäre der Parteien und Massenorganisationen (Leitungskräfte) und die Hoch- und Fachschulabsolventen ([[Experte]]n) dazu, normale Werktätige aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Reisekader]]“ hatten die Erlaubnis, ins „nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet“ zu reisen, um dort Aufgaben für ihre Betriebe oder [[Institution]]en zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
Der Begriff Kader wird meist dann verwendet, wenn eine Gruppe identifiziert wird, die eine abweichende Wertevorstellung gegenüber denjenigen hat, die mehrheitliche Interessen vertreten.&lt;br /&gt;
Kader sind wirtschaftlich nur schwer zu definieren.&lt;br /&gt;
Ihr Zusammenhalt beruht nicht nur auf wirtschaftlichen Interessen, sondern auch auf sozialen Phänomenen wie Anerkennung und Kontakten.&lt;br /&gt;
Nicht hinterfragbare Kader stehen meist ständig in der gesellschaftlichen Kritik der demokratischen Staaten.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bezeichnet der Ausdruck im Deutschen Führungskräfte oder [[Elite]]n in eher großen Organisationen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Politische Partei|Parteien]] oder in der Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Politik===&lt;br /&gt;
Der Begriff bezeichnet oft die Beamten oder Parteifunktionäre in totalitären Staatssystemen, speziell in kommunistischen Staaten (heute: [[Volksrepublik China]], vgl. auch „Parteikader“). Der Begriff wird jedoch nicht für Beamten oder Inhaber eines Parteiamts in westlichen Demokratien verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Politik hat der Begriff im heutigen Sprachgebrauch des [[Deutschland|wiedervereinigten Deutschland]] einen leicht negativen Beiklang im Sinne von „undemokratisch“. Dieser Beiklang gilt mit Einschränkungen auch für Sportverbände oder Industriegruppen, bei denen Rekrutierung oder Geschäftstätigkeit der Kader nicht immer völlig transparent sein muss. Bekannt sind auch die Begriffe [[Kaderakte]] oder [[Kaderschmiede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militär===&lt;br /&gt;
In der [[Bundeswehr]] bezeichnet der Kader den aktiven Teil einer nicht-aktiven Einheit. Dieser ist meistens recht klein und verwaltet in der Regel lediglich die Unterlagen der zugeordneten Reservisten. Beispiele sind die Lazarettregimenter (LazRgt) und Reserve-Lazarettgruppen (ResLazGrp), die nur im Verteidigungsfall reaktiviert und mit Reservisten (Ärzten, Pfleger, Sanitätssoldaten) besetzt werden. Die nichtaktiven Teileinheiten (ResLazGrp) sind lediglich mit einigen Stabsdienstsoldaten (meistens ältere Feldwebel) besetzt, die dann Kader genannt werden. Der Chef des Kaders wird als ''Führer Kaderpersonal'' bezeichnet.&lt;br /&gt;
Um in der Schweiz den Weg des Kaders zu betreten muss man eine Kaderempfehlung während der Rekrutierung erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sport===&lt;br /&gt;
Im Bereich Sport wird der Begriff häufig für Sportarten verwendet, die nur als [[Mannschaftssport]] betrieben werden. Die Anzahl der Mannschaftsteilnehmer ist für das Team festgelegt. Um erfolgreich an Meisterschaften und Turnieren teilnehmen zu können, brauchen Mannschaften einen ''Kader'', der erheblich größer ist als die zu Spielbeginn antretende Anzahl von Spielern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beispiel: [[Fußball]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird aus einem ''Kader'' eine Mannschaft zusammengestellt, die aus zehn Feldspielern und einem [[Torwart]] besteht. Durch Platzverweise („[[Rote Karte]]“ oder „Gelb-Rote Karte“) kann sich jedoch die Anzahl der Spieler reduzieren. Insgesamt dürfen bei Wettbewerbsspielen aus einem Kader maximal drei [[Ersatzspieler]] bei [[Bedarf]] eingewechselt werden, um erschöpfte oder verletzte Spieler auszutauschen oder taktische Änderungen vorzunehmen. &lt;br /&gt;
Bereits ausgewechselte Spieler dürfen jedoch nicht wieder eingewechselt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Einzelsportarten wie [[Fechten]], [[Judo]] oder dem [[Pferdesport]]  und auch bei einigen Mannschaftssportarten wird der Begriff benutzt. In diesen Sportarten bezeichnet der Begriff die von den Sportverbänden geförderten Sportler. Diese werden anhand bestimmter Kriterien in verschiedene Kader eingestuft. Es gibt Bundeskader (im Regelfall A-/B-Kader), in denen die Sportler durch den Bundesverband gefördert werden, und Landeskader (im Regelfall C-/D-Kader), in denen die Sportler durch die jeweiligen Landesverbände gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*''Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie''. Berlin (Ost) 1977, Seite 325&lt;br /&gt;
*''Wörterbuch der Ökonomie Sozialismus''. Berlin (Ost) 1973, Seite 453&lt;br /&gt;
*G.-J. Glaeßner: ''Herrschaft durch Kader: Leitung der Gesellschaft und Kaderpolitik in der DDR am Beispiel des Staatsapparates.'', Opladen, Westdeutscher Verlag, 1977 ISBN 3-531-11431-X&lt;br /&gt;
*Balint Balla: ''Kaderverwaltung. Versuch zur Idealtypisierung der „Bürokratie“ sowjetisch-volksdemokratischen Typs''. Enke Verlag, Stuttgart, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personalwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Demokratische Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mannschaftssport]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Cadre]]&lt;br /&gt;
[[ja:幹部]]&lt;br /&gt;
[[sv:Kader]]&lt;br /&gt;
[[zh:干部]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Loveless</name></author>
		
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