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	<title>Josef Derwall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Stefansvw: Die Seite wurde neu angelegt: „Jupp Derwall (2004)  '''Josef „Jupp“ Derwall''' (* 10. März 1927 in Würselen; † 26. Juni 2007 in [[…“</title>
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		<updated>2013-12-05T06:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/wiki/Datei:Derwall1.jpg&quot; title=&quot;Datei:Derwall1.jpg&quot;&gt;miniatur|Jupp Derwall (2004)&lt;/a&gt;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Jupp“ Derwall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* &lt;a href=&quot;/wiki/10._M%C3%A4rz&quot; title=&quot;10. März&quot;&gt;10. März&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/wiki/1927&quot; title=&quot;1927&quot;&gt;1927&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;/index.php?title=W%C3%BCrselen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Würselen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Würselen&lt;/a&gt;; † &lt;a href=&quot;/wiki/26._Juni&quot; title=&quot;26. Juni&quot;&gt;26. Juni&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/wiki/2007&quot; title=&quot;2007&quot;&gt;2007&lt;/a&gt; in [[…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Derwall1.jpg|miniatur|Jupp Derwall (2004)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Josef „Jupp“ Derwall''' (* [[10. März]] [[1927]] in [[Würselen]]; † [[26. Juni]] [[2007]] in [[St. Ingbert]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|&amp;amp;#x2011;trainer]] - vom 11. Oktober 1978 bis 20. Juni 1984 war Derwall deutscher [[Bundestrainer (DFB)|Bundestrainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und erste Tätigkeit als Fußballspieler ==&lt;br /&gt;
Derwall wuchs in Würselen auf, wo er die Volksschule besuchte, bis er auf ein Gymnasium in [[Aachen]] wechselte. In Würselen begann er auch das Fußballspielen. Bereits 1943 mit 16 Jahren spielte er in der ersten Mannschaft von [[Rhenania Würselen]]. Nach dem Schulende trat er eine Stellung in der Ingenieur-Abteilung des [[Eschweiler]] Bergwerkvereins an, weil er [[Maschinenbau]]-Ingenieur werden wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derwall wurde zum Arbeitsdienst nach [[Altenburg]] einberufen und danach zur Luftwaffe, wo er erst in [[Berlin]] und dann in [[Braunschweig]]-Waggum und [[Goslar]] stationiert war. Im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] geriet er 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Er gelangte in das Lager Welda bei [[Kassel]] und wurde dann in [[Frankreich|französische]] Kriegsgefangenschaft überführt, um in einem [[Bergwerk]] zu arbeiten. Aus dieser floh er durch einen Sprung aus einem Güterwagen und schlug sich zu seinen nach [[Cloppenburg]] in [[Niedersachsen]] evakuierten Eltern durch. Dort spielte er für den [[BV Cloppenburg]]. 1946 kehrte er nach Würselen zurück, wo er wieder für die Rhenania spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
Mit [[Rhenania Würselen]] wurde Derwall 1947 Mittelrheinmeister nach zwei Entscheidungsspielen gegen den [[1. FC Köln]] und stieg in die [[Fußball-Oberliga West]] auf. Jupp Derwall schoss das entscheidende Tor. Nach diesem Spiel lernte er [[Sepp Herberger]] kennen, der ihn zum Tee einlud. Sowohl 1948 als auch 1949 gelang Würselen der Klassenerhalt. 1949 wechselte Derwall zu [[Alemannia Aachen]], für die er 132 Spiele in der Oberliga West bestritt, in denen er 51 Tore schoss. Mit Aachen erreichte er 1953 das [[DFB-Pokal 1953|DFB-Pokalfinale]], das am 1. Mai 1953 in [[Düsseldorf]] gegen [[Rot-Weiss Essen]] mit 1:2 verloren ging (Derwall erzielte dabei den Anschlusstreffer). Er bekam daraufhin ein Angebot von [[Fortuna Düsseldorf]] und unterschrieb dort einen Vertrag. Der Westdeutsche Fußballverband verweigerte die Freigabe mit der Begründung, dass ohne Derwall die Existenz der Alemannia auf dem Spiel stehe. Derwall wurde schließlich für zwei Saisonen für Pflichtspiele gesperrt. Die Sperre wurde schließlich auf ein Jahr verkürzt. Er kam daher in der Saison 1953/54 zu keinem Pflichtspiel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954, nach der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954|Fußballweltmeisterschaft]], bestritt er seine beiden einzigen [[Länderspiel]]e. Bei seinem ersten Spiel trug er die Nummer 10, die zuvor [[Werner Liebrich]] getragen hatte. Er nahm an den Länderspielen gegen England in London am 1. Dezember 1954 teil, welches mit 1:3 verloren ging, und gegen Portugal am 19. Dezember 1954 in Lissabon, welches mit 3:0 gewonnen wurde. Zu weiteren Länderspielen wurde er nicht mehr berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf seiner Sperre spielte er von 1954 bis 1959 für Fortuna Düsseldorf in der Oberliga West. Für die Fortuna schoss er in 110 Spielen 45 Tore und erreichte mit der Fortuna [[DFB-Pokal 1956/57|1957]] und [[DFB-Pokal 1957/58|1958]] das DFB-Pokalfinale. 1957 kam er im Finale allerdings nicht zum Einsatz. Er ließ danach seine Karriere in der [[Schweiz]] ausklingen, von wo er ein Angebot als Spielertrainer des gerade in die 1. Liga aufgestiegenen [[FC Biel-Bienne|FC Biel]] erhielt. Von 1959 bis 1961 spielte er als Spielertrainer für den FC Biel in der 1. Liga der Schweiz und danach in der Saison 1961/62 ebenfalls als Spielertrainer für den [[FC Schaffhausen]]. Mit dem FC Biel wurde er 1960 Schweizer Vizemeister und 1961 Pokalfinalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Trainer ==&lt;br /&gt;
=== Spielertrainer in der Schweiz ===&lt;br /&gt;
Seine Trainerkarriere begann der Diplom-Sportlehrer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Geburtstage&amp;quot;, Sport-Bild vom 10. März 1993, S.65&amp;lt;/ref&amp;gt; Derwall 1959 als Spielertrainer beim damaligen [[Super League (Schweiz)|NLA]]-Aufsteiger [[FC Biel-Bienne|FC Biel]] in der Schweiz, den Trainerlehrgang absolvierte er in der Nähe, an der Schweizerischen Sportschule in [[Magglingen]]. Mit Biel wurde er in der Saison [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1960|1959/1960]] Vizemeister. In der Saison darauf erreichte er mit den Bielern das Cup-Finale, das dann allerdings gegen den [[FC La Chaux-de-Fonds]] verloren ging. Er wechselte zur Saison 1962/1963 zum [[FC Schaffhausen]] und noch im gleichen Jahr als Trainer zurück nach Deutschland, zu seinem ehemaligen Verein [[Fortuna Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1972/Fußball|Olympischen Spielen 1972]], bei denen die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Amateurnationalmannschaft]] der Bundesrepublik als Veranstalter gesetzt war, trainierte er eine mit Vertragsamateuren besetzte Mannschaft (u. a. mit dem späteren Meistertrainer [[Ottmar Hitzfeld]] und dem späteren Weltmeister und Bayern-Manager [[Uli Hoeneß]]), die in der Zwischenrunde an den A-Nationalmannschaften aus [[Ungarn]] und der [[DDR]] scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978|Weltmeisterschaft 1978]] wurde er Nachfolger von [[Helmut Schön]] als Bundestrainer, unter dem er bereits von 1970 bis 1978 als Assistenztrainer der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]] gewirkt hatte; Schön hatte bereits vor der WM seinen Rücktritt angekündigt. Seine Amtszeit begann mit der längsten Serie ohne eine Niederlage (23 Spiele), innerhalb dieser Serie lag - mit zwölf Siegen - auch die längste Siegesserie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derwalls größte Erfolge als Bundestrainer waren der Gewinn der [[Fußball-Europameisterschaft 1980]] in Italien und der 2. Platz bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|WM 1982]] in [[Spanien]]. In seiner Zeit als Nationaltrainer erhielt er von [[Max Merkel]] den Spitznamen „Häuptling ondulierte Silberlocke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Ausscheiden durch ein 0:1 gegen Spanien in der Vorrunde der [[Fußball-Europameisterschaft 1984|EM 1984]] trat der dadurch - in einem bis zu jenem Zeitpunkt für einen Bundestrainer nicht gekanntem Ausmaß - unter Druck geratene Jupp Derwall zurück. Derwall selbst hatte offenbar zunächst seine Tätigkeit fortführen wollen und schon von der Vorbereitung auf die anstehende Qualifikation für die WM 1986 gesprochen. Er war jedoch längst zur Zielscheibe der [[Boulevardpresse]] geworden und obendrein heftigen Verbalattacken in der Öffentlichkeit ausgesetzt, die in persönlichen Beleidigungen und Beschimpfungen gipfelten. In dieser Situation wurde ein Amtsverbleib Derwalls praktisch unmöglich und als erster Bundestrainer überhaupt gab er seinen Posten vorzeitig auf. Derwalls Nachfolger wurde [[Franz Beckenbauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Türkei ===&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1988 trainierte er [[Galatasaray Istanbul]] und gewann mit dem Verein zweimal die [[Türkischer Fußball-Meister|türkische Meisterschaft]] und einmal den [[Türkiye Kupası|Pokal]], womit er in der öffentlichen Wahrnehmung wieder rehabilitiert wurde. Zudem hat Derwalls Engagement in der Türkei nicht unwesentlich zu einer bemerkenswerten Tradition beigetragen, nach der deutsche Fußballtrainer von türkischen Fußballvereinen über viele Jahre hinweg anscheinend bevorzugt unter Vertrag genommen wurden. Er selbst erhielt 1989 die Ehrendoktorwürde der Universität Ankara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zuletzt schrieb Derwall als Kolumnist beim Fachmagazin ''[[Kicker Sportmagazin|kicker]].'' 2002 erschien seine Autobiographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupp Derwall verstarb am 26. Juni 2007 im Alter von 80 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in seinem Haus in [[St. Ingbert]], [[Saarland]]. Zu seiner Beerdigung auf dem alten Friedhof von St. Ingbert kamen Größen des deutschen und des türkischen Fußballs wie Franz Beckenbauer, [[Karl-Heinz Rummenigge]], [[Joachim Löw]], [[Fatih Terim]] und [[Mustafa Denizli]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/derwallsportler_12.html Das Grab von Jupp Derwall]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trainingsplatz auf dem Metin-Oktay-Trainingsgelände von Galatasaray Istanbul trägt heute seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länderspiele ==&lt;br /&gt;
* Zwei Länderspiele - als Spieler von Fortuna Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 67 Länderspiele als Bundestrainer - 44 Siege, 12 Unentschieden, 11 Niederlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse (Mai 1989)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] der [[Universität Ankara]] (September 1989)&lt;br /&gt;
* Goldene Ehrennadel des [[Deutscher Fußballbund|DFB]] (1992)&lt;br /&gt;
* eine Straße in seiner Heimatstadt Würselen wurde nach ihm benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Jupp Derwall, Fußball ist kein einfaches Spiel- Autobiographie, Sportverlag Berlin 2002, ISBN 3-328-00956-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121139972}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dfb.de/index.php?id=12338 DFB-Statistik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teamchefs der deutschen Fußballnationalmannschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|PND=121139972|VIAF=45149611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Derwall, Jupp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballeuropameister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ingbert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Städteregion Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Ankara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Derwall, Jupp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Derwall, Josef &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballtrainer und -spieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würselen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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