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	<title>Eugène Njo-Léa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Alecs.bot: Bot:  Ergänze: en:Eugène N'Jo Léa</title>
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		<updated>2008-06-03T11:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot:  Ergänze: &lt;a href=&quot;/index.php?title=En:Eug%C3%A8ne_N%27Jo_L%C3%A9a&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;En:Eugène N&amp;#039;Jo Léa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;en:Eugène N&amp;#039;Jo Léa&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Eugène Njo-Léa''' (* [[15. Juli]] [[1931]] in [[Batuchi]]; † [[23. Oktober]] [[2006]] in [[Douala]]) war ein [[Kamerun|kamerunischer]] [[Fußballspieler]] und -funktionär, der den Großteil seiner [[Fußball in Frankreich|Karriere in Frankreich]] gespielt hat. Dort gilt er auch als „Vater“ der 1961 gegründeten Gewerkschaft der Profifußballer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Spieler ==&lt;br /&gt;
1951 kam der mit einem staatlichen Stipendium ausgestattete Njo-Léa, der in Douala bei einem kleinen Verein namens ''Vent Lalanne'' nebenbei Fußball gespielt hatte, nach Frankreich. Neben seiner schulischen Ausbildung kickte er nahe seines neuen Wohnorts [[Roanne]], beim drittklassigen Amateurklub Roche-la-Molière, auch weiterhin und machte mehrere Profiklubs auf sich aufmerksam, als er in einem [[Französischer Fußballpokal|Pokalspiel]] Anfang 1954 gegen den Zweitligisten [[HSC Montpellier|Stade Olympique Montpelliérain]] drei Tore erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;L'Équipe/Gérard Ejnès: ''Coupe de France. La folle épopée.'' L'Équipe, Issy-les-Moulineaux 2007 ISBN 978-2-915-53562-4, S.&amp;amp;nbsp;370 und&amp;amp;nbsp;430&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der [[Ligue 1|Erstdivisionär]] [[AS Saint-Étienne]] ihn auch bei der Aufnahme in ein örtliches ''[[Gymnasium|Lycée]]'' unterstützte, akzeptierte er, für die ''„Verts“'' (die Grünen, so die in Frankreich gängige Bezeichnung für die ASSE) zu spielen. Ab 1954 baute ihn deren Trainer [[Jean Snella]] behutsam in die Ligaelf ein; in den ersten beiden Jahren brachte er es darin auf 34 Einsätze, in denen er neun Tore schoss. An der Seite von Spielern wie [[Rachid Mekhloufi]], [[Claude Abbes]] und [[Kees Rijvers]] entwickelte sich das gar nicht mehr so junge [[Stürmer (Fußball)|Sturm]]talent zum Stammspieler: in der Saison 1956/57 erzielte Njo-Léa bei 32 Einsätzen 29 der 88 Ligatreffer seiner Mannschaft, die maßgeblich mit dazu beitrugen, dass der bis dahin nur mäßig erfolgreiche Klub seinen ersten [[Französischer Fußballmeister|Meistertitel]] gewann. Gleichzeitig landete der Neuling in der Torjägerliste auf Platz 3 hinter so klangvollen Namen wie [[Thadée Cisowski]] und [[Just Fontaine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meisterschaft konnte Saint-Étienne zwar nicht verteidigen, aber der [[Mittelstürmer]] war auch in den folgenden Jahren höchst erfolgreich: 1957/58 wurde er mit 14 Saisontreffern zwölft-, 1958/59 mit 18 Toren neuntbester Torjäger der Liga. Währenddessen hatte er, da die Industriestadt [[Saint-Étienne]] damals noch nicht über eine Universität verfügte, in [[Lyon]] ein Studium der [[Politologie|politischen]] und [[Rechtswissenschaft]]en aufgenommen. 1959 wurde ihm das Pendeln zwischen den beiden Städten zu viel; deswegen spielte er ab diesem Zeitpunkt an seinem Studienort Fußball. In den etwas mehr als zwei Jahren bei [[Olympique Lyon]] brachte er es trotz seines dort dann auch erfolgreich abgeschlossenen Studiums noch auf 50 Erstligaspiele, und 1960/61 stand er noch einmal mit 14 Toren im vorderen Bereich der Ligatorschützen; sein Verein allerdings schaffte es in beiden Jahren nur knapp, dem Abstieg zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1961 zog Eugène Njo-Léa nach [[Paris]] um, um seinem Abschluss in öffentlichem Recht noch eine Ausbildung am ''Institut des hautes études d'Outre-mer'' hinzuzufügen, was ihm den Einstieg in eine [[Diplomat]]enlaufbahn ermöglichen sollte. In dieser Zeit trug er das Trikot des traditionsreichen [[RC Paris|Racing Club]], dies allerdings nur noch zweimal in dessen erster Elf, die sich am Saisonende lediglich aufgrund des minimal schlechteren Torverhältnisses mit dem Vizemeistertitel hinter [[Stade Reims]] begnügen musste. Währenddessen weilte Njo-Léa bereits häufiger in [[Rom]] als in Paris, weil er an der dortigen französischen Botschaft ein Praktikum absolvierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsstationen als Profi ===&lt;br /&gt;
*AS Saint-Étienne (1954-1959; 133 Spiele und 70 Treffer in der D1)&lt;br /&gt;
*Olympique de Lyon (1959-Herbst 1961; 50 Spiele und 23 Tore in der D1)&lt;br /&gt;
*Racing Club de Paris (1961/62; 2 Spiele in der D1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Idee einer Spielergewerkschaft ==&lt;br /&gt;
Angesichts der Abhängigkeit von ihrem ersten Klub, in der sich Frankreichs Profifußballer der 1950er und 1960er Jahre befanden – kein Spieler konnte bis zu seinem 35. Geburtstag seinen Verein ohne dessen Zustimmung verlassen, was [[Raymond Kopa]] in einem Interview mit den Worten ''„Die Spieler sind Sklaven der Vereine“'' auf den Punkt brachte; Genaueres dazu siehe [[Ligue 1#Die Spielergewerkschaft UNFP|hier]] –, machte Eugène Njo-Léa sich frühzeitig für eine Änderung der Lizenzbedingungen stark und warb, da die Klubs und der Fußballverband verständlicherweise kein Interesse an einer grundsätzlichen Veränderung dieser Zustände hatten, dafür, dass die Profis sich organisierten, um gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Neben dem juristisch geschulten Njo-Léa, der als die treibende Kraft gilt, beteiligte sich insbesondere der „Jahrhunderttorjäger“ [[Just Fontaine]] an der Propagierung dieser Idee, die am 16. November 1961 zur Gründung der Spielergewerkschaft ''Union Nationale des Footballeurs Professionnels'' (UNFP) führte. Beim Aufbau der Organisation, die selbst bei vielen Spielern keineswegs von Anfang an uneingeschränkte Zustimmung fand und enorme Überzeugungsarbeit erforderte, kam dem Kameruner neben seiner diplomatischen Art eine weitere Eigenschaft zugute : ''„Eugène hatte alle 30 Sekunden eine neue Idee“'' (Fontaine). Es sollte dann allerdings noch fast acht Jahre dauern, bis die UNFP unter ihrem neuen Vorsitzenden [[Michel Hidalgo]] in Vertragsfragen eine „Waffengleichheit“ zwischen Vereinen und Spielern durchzusetzen vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karrierediplomat und Botschafter für den afrikanischen Fußball ==&lt;br /&gt;
1962 oder 1963 entschied er sich angesichts seiner Vielfachbelastung, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, zumal er sich selbst einmal als „Gelegenheitsfußballer“ bezeichnete. Er soll aber auch danach, wenn er in Frankreich war, bei seinen ehemaligen Klubs noch mittrainiert haben&amp;amp;nbsp;– was wohl relativ selten möglich war, denn er arbeitete in mehreren Botschaften seines 1960 unabhängig gewordenen Heimatlandes in Europa und wurde bald enger Berater des Generalsekretärs der [[Organisation für Afrikanische Einheit|Organisation für Afrikanische Einheit (OAU)]], des [[Guinea|Guineers]] [[Diallo Telli]]. Im Mai 1970 berief Kameruns Präsident den Diplomaten in die Kommission, die dann den strittigen Grenzverlauf mit dem benachbarten [[Nigeria]] festlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970ern versuchte er in vielen Staaten auf dem schwarzen Kontinent und mit großem persönlichen und monetären Einsatz, seine Ideen zur Entwicklung erfolgreicher Strukturen für den afrikanischen Fußballs zu propagieren. Dabei sah er die Gefahr eines „Ausblutens“ der nationalen Ligen voraus, wenn sie –&amp;amp;nbsp;unter Beibehaltung spezifisch afrikanischer Besonderheiten&amp;amp;nbsp;– für Spieler nicht eine ähnliche sportliche und finanzielle Attraktivität entwickelten wie die europäischen Berufsspielerligen. Gleichzeitig wollte er allerdings von Anfang an auch die Rechte eben dieser Spieler festgeschrieben sehen – ein über die Jahrzehnte immer wiederkehrendes Motiv seines Engagements. Bei dieser Mission stieß er häufiger auf geschlossene denn auf offene Ohren – und das nicht nur bei ausländischen Verbandsfürsten, die um ihre persönliche Glorie und ihre Pfründe fürchteten, sondern auch bei Politikern in seinem Herkunftsland: so hatte er beispielsweise zu Weihnachten 1987 ein Fußballturnier in [[Yaoundé]] organisiert und teils aus privaten Mitteln, teils mit Sponsoren durchfinanziert, zu dem neben einheimischen Mannschaften auch die französischen Teams [[RC Lens|Racing Lens]], [[AS Nancy]], [[Stade Reims]] und [[Stade Lavallois|Stade Laval]] zugesagt hatten. Das Turnier fand nie statt, weil der kamerunische Fußballverband sich übergangen fühlte und eine staatliche Behörde einen Stempel unter einem Dokument verweigerte&amp;amp;nbsp;… Wenigstens die Spieler Kameruns nahmen Njo-Léas Rat an und schufen sich mit seiner tatkräftigen Unterstützung eine Gewerkschaft, die ''Association des footballeurs camerounais'' (AFC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugène Njo-Léa bedauerte später, dass er mit seinen Ideen für den afrikanischen Fußball in Europa mehr Unterstützung gefunden habe als auf dem eigenen Kontinent; dabei sei ''„der Fußball für uns Afrikaner eine Waffe im Kampf gegen die Unterentwicklung und für das eigene Selbstbewusstsein“''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 musste er sich einer komplizierten Beinoperation unterziehen, zu deren Kosten die AFC und &amp;quot;seine&amp;quot; UNFP beitrugen. Im Oktober 2006 starb Eugène Njo-Léa, 75-jährig, in einem Krankenhaus von [[Douala]]. Sein Sohn William stürmte von 1983 bis 1989 ebenfalls in der höchsten französischen Liga und bestritt darin für [[Stade Brestois|Stade Brest]], [[Paris SG|Paris Saint-Germain]], [[RC Lens]] und [[SM Caen]] insgesamt 119 Begegnungen (27 Tore).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmarès als Fußballspieler==		&lt;br /&gt;
* [[Französischer Fußballmeister|Französischer Meister]]: 1957 (und Vizemeister 1962)&lt;br /&gt;
* [[Französischer Fußballpokalsieger|Französischer Pokalsieger]]: Fehlanzeige&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]]: 2 Einsätze für Saint-Étienne ([[Europapokal der Landesmeister 1957/58|1957/58]] gegen [[Glasgow Rangers]])&lt;br /&gt;
* Im [[Messepokal]] 3 Einsätze und 3 Tore für Lyon&lt;br /&gt;
* 185 Spiele und 93 Tore in der [[Ligue 1|Division 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Christophe Barge/Laurent Tranier: ''Vert passion. Les plus belles histoires de l'A.S. Saint-Étienne.'' Timée, Boulogne 2004 ISBN 2-915586-04-7&lt;br /&gt;
*Just Fontaine: ''Reprise de volée.'' Solar, o.O. 1970&lt;br /&gt;
*Michel Hidalgo (u.M.v. Patrice Burchkalter): ''Le temps des bleus. Mémoires.'' Jacob-Duvernet, Paris 2007 ISBN 978-2-84724-146-4&lt;br /&gt;
*Raymond Kopa (u.M.v. Paul Katz): ''Mon football.'' Calmann-Lévy, Paris 1972&lt;br /&gt;
*Frédéric Parmentier: ''AS Saint-Étienne, histoire d'une légende.'' Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2004 ISBN 2-911698-31-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Kamerun)|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Frankreich)|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat|Njo-Lea, Eugene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Njo-Léa, Eugène&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kamerunischer Fußballspieler und -funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=[[15. Juli]] [[1931]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Batuchi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=[[23. Oktober]] [[2006]]&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Douala]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Eugène N'Jo Léa]]&lt;br /&gt;
[[fr:Eugène N'Jo Léa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alecs.bot</name></author>
		
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