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	<title>Epi Drost - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-16T08:22:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Epi_Drost&amp;diff=41127&amp;oldid=prev</id>
		<title>Jo Atmon: /* Weblinks */ Saggsn-Epi korrigiert...</title>
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		<updated>2008-05-19T08:48:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Saggsn-Epi korrigiert...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Eimert''', genannt '''„Epi“''' oder '''„Epy“ Drost''' (* [[21. September]] [[1945]] in [[Amersfoort]]; † [[27. Mai]] [[1995]] in [[Rotterdam]]) war ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]]. Er spielte 14 Jahre mit dem [[FC Twente Enschede|FC Twente]] in der ''[[Eredivisie]]'' und wurde 1977 mit den Enschedern [[KNVB-Pokal|niederländischer Pokalsieger]]. Von 1969 bis 1973 kam er zu neun Einsätzen in der [[Niederländische Fußballnationalmannschaft|niederländischen Nationalmannschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Epis Vater Selis Drost war ebenfalls Fußballspieler gewesen, aktiv bei [[HVC Amersfoort]] und [[WVV Wageningen]]. Daher zog der gebürtige Amersfoorter schon früh mit seinen Eltern nach [[Wageningen]] um. Wie sein Vater, der als Holzhändler arbeitete, lernte er den Beruf des Zimmermanns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Verein ===&lt;br /&gt;
In Wageningen spielte Drost, ebenfalls wie sein Vater, bei WVV, wo er 1962, zwei Tage nach seinem siebzehnten Geburtstag, bei einem Spiel gegen [[VBV De Graafschap Doetinchem|De Graafschap]] sein Debüt in der ersten Mannschaft gab. Über [[Heracles Almelo|SC Heracles]] kam er 1966 zum [[FC Twente Enschede|FC Twente]] nach [[Enschede]], wo er bis 1980 bleiben sollte. Twente zahlte für ihn 40.000 [[Niederländischer Gulden|Gulden]] [[Ablösesumme|Ablöse]] - und gab noch den Spieler [[Hans Roordink]] drauf. Twentes Trainer [[Kees Rijvers]] machte in Enschede aus dem Allrounder einen [[Libero]], den letzten Mann vor Torhüter [[Piet Schrijvers]]. Drost wurde in dieser Zeit zum Publikumsliebling und zu einer Leitfigur des FC Twente. „Epi war natürlich nicht nur ein fantastischer Fußballer,“ heißt es in seiner Biografie auf der ''Clubhelden''-Website des Vereins, „er war viel mehr. Als letzter Mann war er die treibende Kraft der Mannschaft, der jederzeit die Elf ins Schlepptau nahm, und darum der perfekte Anführer des Teams.“ Die Kehrseite war, dass er sich nicht immer an die Regeln hielt. So war er 1969, als Twente im Februar im Trainingslager in Süddeutschland war, einer von vier Spielern, die sich aus dem Lager schlichen, um Karneval zu feiern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seine drei „Mit-Karnevalisten“ zum Saisonende gehen mussten, wurde Drost zu einem der Garanten der Twente-Erfolge der 1970er Jahre – was nicht zuletzt [[Sparta Rotterdam]] zu verdanken ist, denn der Verein trat vom Kauf Drosts, der Twente ebenfalls verlassen sollte, zurück. 1974 wurde seine Mannschaft Vizemeister, nachdem sie sich erst am letzten Spieltag im direkten Duell [[Feyenoord Rotterdam|Feyenoord]] beugen musste. Im [[UEFA-Pokal]] im folgenden Jahr stand er mit [[Eddy Achterberg]] und [[Frans Thijssen]], mit [[Arnold Mühren]] und [[Volkmar Groß]] in dem Team, das im Halbfinale [[Juventus Turin]] ausschaltete und erst im [[UEFA-Pokal 1974/75#Finale|Finale]] an [[Borussia Mönchengladbach]] scheiterte. Im gleichen Jahr verlor das Team das Pokalendspiel gegen den [[FC Den Haag]]. Zwei Jahre später sollte es endlich mit einem Titel klappen: am [[Christi Himmelfahrt|Himmelfahrtstag]] 1977 spielte er mit Twente in [[Nijmegen]] im KNVB-Pokalfinale. Nach 90 Minuten stand es gegen [[PEC Zwolle]] 0:0; mit einem Distanzschuss aus mehr als 30 Metern brachte Drost sein Team in der Verlängerung in Führung. Twente gewann letztlich mit 3:0, und [[Mannschaftskapitän]] Drost konnte anschließend die erste Trophäe für seinen Klub in Empfang nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wechselte er nach [[Dordrecht]] zu [[FC Dordrecht|DS’79]], nachdem er seinen Stammplatz an den jüngeren [[Ab Gritter]] verloren hatte. Bei DS'79 ließ er im Juni 1981 seine aktive Laufbahn ausklingen. Zumindest zeitweilig, denn noch einmal, in der Saison 1982/83 als [[#Trainerlaufbahn|Assistenztrainer]] in Enschede, schnürte er – Twenter durch und durch – die Fußballstiefel, um dem Verein im Abstiegskampf zu helfen, als die Mannschaft in der Rückrunde von Verletzungspech verfolgt wurde. Doch vergeblich; er konnte nicht verhindern, dass die Enscheder das erste und bislang einzige Mal in die [[Eerste Divisie|Zweitklassigkeit]] mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war Drost für Twente 423-mal in der ''Eredivisie'', 43-mal im niederländischen Pokal und 45-mal in europäischen Wettbewerben im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Sein Debüt in der [[Niederländische Fußballnationalmannschaft|niederländischen ''Elftal'']] gab Drost unter ''[[Bondscoach]]'' [[Georg Kessler]] am 16. April 1969 in ''[[De Kuip]]'' gegen die [[Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft|Tschechoslowakei]]. In der [[Fußball-Europameisterschaft 1972/Qualifikation|Qualifikation]] zur [[Fußball-Europameisterschaft 1972|EM 1972]] kam er dreimal zum Einsatz, darunter bei der 0:1-Niederlage gegen die [[Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR]] im [[Dresden]]er [[Rudolf-Harbig-Stadion]] am 11. November 1970. Er überwarf sich jedoch mit Trainer [[Frantisek Fadrhonc]] – der sein eigenwilliges, risikofreudiges Spiel nicht schätzte –, nachdem der ihn bei einem Freundschaftsspiel als einzigen aus dem gesamten Kader nicht spielen ließ. „Mit dem Epi ist immer Zirkus“, kanzelte Fadrhonc ihn ab. So stand Drost ab Mitte 1971 einige Zeit im Abseits; erst am 12. September 1973 kehrte er beim 2:1-Sieg in [[Oslo]] gegen [[Norwegische Fußballnationalmannschaft|Norwegen]] in der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Qualifikation|WM-Qualifikation]] in die erste Elf zurück. Dies sollte jedoch zugleich sein letztes Spiel in ''Oranje'' werden, da er sich anschließend eine schwere Verletzung zuzog und dadurch auch die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974|WM 1974]] in Deutschland verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainerlaufbahn ===&lt;br /&gt;
1982 kehrte er nach Enschede zurück, um beim FC Twente Assistenztrainer von [[Spitz Kohn]] zu werden. Auch unter Trainer [[Fritz Korbach]] blieb er hier Co-Trainer, ehe er 1987 seine erste Cheftrainerstelle bei seinem alten Verein DS’79 antrat. Ein Jahr später ging er in der neuen Funktion zu [[RBC Roosendaal]]. Anschließend wechselte er in die ''Hoofdklasse'' („Hauptklasse“), die oberste Amateurliga der Niederlande, zu RKVV Stevo aus [[Geesteren]]. Hier baute er eine Mannschaft auf, mit der er 1994 die Landesmeisterschaft der „Sonntagsamateure“ – die ''Hoofdklasse'' ist in zwei Abteilungen aufgeteilt, die Samstags- und die Sonntagsamateure; die jeweiligen Meister spielen den niederländischen Amateurmeister aus – gewann, jedoch im Finale gegen VV Katwijk unterlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Privatmann ===&lt;br /&gt;
In der Biografie von Bert Nederlof wird Drost als ein ''losbol'', als „lockerer Vogel“ geschildert: „ein notorischer Fremdgeher“ – seine Ex-Ehefrau, Margreeth Buiskool, erzählt, er habe vom ersten Tag der Ehe an Freundinnen gehabt – „ein Mann, der nicht mit Geld umgehen konnte, Bindungsangst hatte und als Geschäftsmann hoffnungslos versagte.“ Seit er in Enschede lebte, in und nach seiner aktiven Zeit, fuhr er täglich mit seinem [[Porsche]], seinem [[Chevrolet Camaro|Camaro]] oder [[Chevrolet Beretta|Beretta]] bei einer Enscheder Caféteria vor, wo er herumsaß, Hackbällchen aß und mit dem Wirt Karten spielte – auch noch am Tag seines Todes.&amp;lt;ref&amp;gt;Absatz ''Der Privatmann'' nach: Johan Derksen, [http://www.vi.nl/Achtergronden/ColumnsOverzicht/JohanDerksenColumns/HetLevensverhaalVanEenKleurrijkeLokaleHeld.htm ''Het levensverhaal van een kleurrijke lokale held''], ''Voetbal international'' vom 24. September 2007, gesichtet am 18. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod auf dem Fußballplatz ===&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1995 spielte Epi Drost, der bereits 1991 eine Herzoperation über sich ergehen lassen und seither insgesamt vier [[Bypass|Bypässe]] hatte, mit einer Mannschaft von Altinternationalen gegen den Amateurclub Transvalia aus dem Süden Rotterdams, der sein 90-jähriges Bestehen feierte. Als einziger der Ehemaligen machte er Aufwärmübungen. Während des Spiels erzielte er ein Tor und brach kurz darauf mit einem Herzstillstand zusammen. Mitspieler und ein Vereinsarzt versuchten, ihn zu reanimieren, doch Drost starb nur wenige Stunden später in einem Rotterdamer Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wählten ihn die Fans des FC Twente – die ihn aufgrund einer Ähnlichkeit mit dem von [[Henry Darrow]] gespielten ''Manolito Montoya'' aus der in den frühen 1970er Jahren populären Fernsehserie ''[[High Chaparral]]'' „Manolito“ nannten – zum „Fußballer des Jahrhunderts“. Im Jahr 2005 erreichte er bei einer Wahl zum ''Größten [[Overijssel]]er'' den zweiten Platz hinter dem Erfinder einer [[Künstliche Niere|künstlichen Niere]], [[Willem Kolff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Bert Nederlof, ''Epy Drost. In alles anders'', De Buitenspelers, 2007, ISBN 9789071359026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fctwente.net/clubhelden/drost.php ''‚Mister FC Twente‘ Epi Drost''], Portrait auf der Website des [[FC Twente Enschede|FC Twente]]&lt;br /&gt;
* [http://knvb.nl/oranje/selectie/spelers/detail?player_id=772 Statistik der Nationalmannschaftseinsätze] auf der Website des [[KNVB]]&lt;br /&gt;
* [http://www.wieiswieinoverijssel.nl/details2.asp?Id=234 Biografie] bei ''Wie is wie in Overijssel''&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=u2cMT_keVAQ ''Youtube''-Video des Pokalfinals 1977] mit Epi Drosts legendärem Tor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Drost, Epi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Drost, Epi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Drost, Epy; Drost, Eimert (richtiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Amersfoort]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rotterdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[nl:Epi Drost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jo Atmon</name></author>
		
	</entry>
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