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	<title>Emil Schneider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<title>Stefansvw: 1 Version</title>
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		<updated>2009-05-20T11:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Emil Schneider''' (* [[28. Mai]] [[1883]] in [[Höchst (Vorarlberg)|Höchst]]; † [[25. Dezember]] [[1961]] in [[Bregenz]]) war von 1922 bis 1926 [[Bundesminister (Österreich)|Unterrichtsminister]] der Republik [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gymnasialzeit verbrachte er in Feldkirch und in Bregenz, wo er, zusammen mit dem weltberühmten Unfallchirurgen [[Lorenz Böhler]] aus Wolfurt, der ersten Maturaklasse des 1895 eröffneten Communal-Obergymnasiums Bregenz angehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Innsbruck und Wien inskribierte er die Fächer Geschichte und Geografie. &lt;br /&gt;
1910 wurde er zum Lehramtskandidaten ernannt und im selben Jahr promovierte er zum Doktor der Philosophie. Seine Studienzeit fiel in die Zeit des Kulturkampfes, der mit der so genannten „[[Wahrmund-Affäre]]“ seinen Höhepunkt erreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm für die christlichsoziale Seite Stellung, wurde im Herbst 1903 bei der [[KÖHV Leopoldina|Leopoldina]] in [[Innsbruck]] rezipiert und tat sich 1908 als Gründer und Stifter der katholischen [[Österreichischer Cartellverband|CV]]-Verbindung „Raeto-Bavaria zu Innsbruck“ hervor. &lt;br /&gt;
Für zwei Jahre unterrichtete Schneider am Privatgymnasium PORG in [[Volders]] in Tirol und anschließend an der Oberrealschule in [[Dornbirn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er im Reservespital in Dornbirn. 1914 heiratete er ''Josephine Hillebrand'' und bekam mit ihr eine Tochter und einen Sohn, Lothar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 1918 wurde Schneider zum Obmann der christlichsozialen Ortspartei in Dornbirn gewählt. Bei den ersten Wahlen nach dem Krieg wurde Schneider am 4. März 1919 als Mitglied der [[Wahl der konstituierenden Nationalversammlung|Konstituierenden Nationalversammlung]] in den [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] gewählt, dem er bis 9. November 1920 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterrichtsminister (1922–1926) ===&lt;br /&gt;
1922 nahm der neue Bundeskanzler Dr. [[Ignaz Seipel]] Schneider in seine Regierung auf und vertraute dem konzilianten, sich der milden Tonart verpflichtet fühlenden Schneider das neu geschaffene Bundesministerium für Unterricht und Kultus an. &lt;br /&gt;
Als Unterrichtsminister unterstützte Dr. Emil Schneider in den 1920er Jahren die Skiausbildungsaktivitäten von E. Janner und legte damit den Grundstein für das heutige ''Bundessportheim St. Christoph'' in [[St. Anton am Arlberg]], das untrennbar mit Namen wie [[Stefan Kruckenhauser]] und [[Franz Hoppichler]] verbunden ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Schulgesetzfragen war eine Zweidrittelmehrheit notwendig, was eine Zusammenarbeit der beiden großen Parteien, der [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|Christlichsozialen]] und der [[Sozialdemokratische_Arbeiterpartei_(Österreich)#Bis_1934:_Sozialdemokratische_Arbeiterpartei|Sozialdemokraten]], notwendig machte. Außerdem war das Schulwesen föderalistisch organisiert, wodurch ein äußerst harter politischer Kampf zwischen dem christlichsozialen Unterrichtsminister und dem sozialdemokratischen Wiener Stadtschulrat Dr. [[Otto Glöckel]] heraufbeschworen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auseinandersetzungen zwischen den Parteien gipfelten schließlich in einem Handgemenge während der Nationalratssitzung vom 17. Juni 1926. Auch ein Artikel der christlichsozialen Parteizeitung „Reichspost“ aus der Feder von [[Friedrich Funder]] tat ein Übriges. &lt;br /&gt;
Um die Regierung von [[Rudolf Ramek]] zu retten, wurde der Unterrichtsminister schließlich geopfert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von seiner Demission am 16. Juni 1926 musste Emil Schneider, der auf einer Auslandsreise in Köln weilte, aus der Zeitung erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktor an der Bundesrealschule in Dornbirn (1927–1938) ===&lt;br /&gt;
1927 kehrte er als Direktor an die Bundesrealschule in Dornbirn zurück. &lt;br /&gt;
1938 wurde er aus politischen Gründen des Amtes enthoben und musste seine Dienstwohnung räumen. &lt;br /&gt;
Ab 1943 war er provisorisch als Hilfslehrer in Bregenz und Dornbirn angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Direktor des Bundesrealgymnasiums für Mädchen in Bregenz (1945–1949) ===&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1949 war er erster Direktor des Bundesrealgymnasiums für Mädchen in Bregenz, das im Benediktinerkloster St. Gallusstift untergebracht war, dem heutigen Gebäude der [[Vorarlberger Landesbibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturstadtrat in Bregenz (ab 1950) ===&lt;br /&gt;
1950 trat er in den Ruhestand. Im selben Jahr war er Spitzenkandidat der ÖVP bei den [[Bregenz]]er Gemeinderatswahlen. &lt;br /&gt;
Den Bürgermeistersessel trat er, nach Auseinandersetzungen zwischen den Koalitionsparteien ÖVP und WdU (Wahlverband der Unabhängigen, die Vorläuferorganisation der FPÖ) an [[Bregenz#Politik|Dr. Karl Tizian]] ab, der für zwanzig Jahre Bürgermeister der Landeshauptstadt bleiben sollte. Schneider selbst wurde Stadtrat für Kultur, Unterricht, Kindergärten, Tagesheimstätten, Waisenhaus, Krankenhaus und Sanitätswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Dezember 1961 verstarb Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang Weber: &amp;quot;'''Christlich. Deutsch. Vaterländisch'''.&amp;quot; Minister Dr. Emil Schneider und seine Tätigkeit im Vorarlberger Rheingau, in: Dr. Emil Schneider. Ein Unterrichtsminister aus dem „schwärzesten Österreich“! 1883-1961, hg. von Klaus Plitzner und Wolfgang Scheffknecht (=Schriften des Vorarlberger Landesarchivs 7), Schwarzach, fink's verlag 2001, S.301-312.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{parlament-at|1747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schneider, Emil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterrichtsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundesrates (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schneider, Emil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Unterrichtsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Höchst (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bregenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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