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	<title>Edmund Weiskopf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Edmund_Weiskopf&amp;diff=44295&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wahrerwattwurm: /* Während Krieg und Besetzung */ Rafle du Vel'd'Hiv verlinkt</title>
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		<updated>2008-07-04T15:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Während Krieg und Besetzung: &lt;/span&gt; Rafle du Vel&amp;#039;d&amp;#039;Hiv verlinkt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Edmund Weiskopf''' oder '''Weißkopf''' &amp;lt;ref&amp;gt;Schreibweise der zeitgenössischen österreichischen Sport- und Tageszeitungen&amp;lt;/ref&amp;gt;, auch '''Ödön Virág''' (* [[22. November]] oder [[1. Januar]] [[1911]] in [[Budapest]]; † [[16. März]] [[1996]]), war ein [[Österreich-Ungarn|österreichisch-ungarischer]] [[Fußballspieler|Fußballer]], der den Großteil seiner Karriere [[Fußball in Frankreich|in Frankreich gespielt]] hat und –&amp;amp;nbsp;als '''Edmond Weiskopf''', genannt '''Virage'''&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Ejnès, S.&amp;amp;nbsp;378, tatsächlich mit Endungs-e. ''Virage'' bedeutet auf Französisch ''Kurve, Wende, Drehung'', und möglicherweise hat der Autor hierbei eine fußballerische Eigenschaft des Flügelstürmers im Hinterkopf gehabt. Allerdings wird Weiskopf auch auf einer für den Fußballhistoriker außerordentlich ergiebigen Homepage zu Olympique Marseille während der Kriegsjahre unter diesem Pseudonym geführt; siehe z. B. http://www.om-passion.com/joueursutilises_saison_1940.html und [[#Während Krieg und Besetzung|hier, 2. Absatz]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– auch in der französischen Nationalelf eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Quellenlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Biographie dieses [[Stürmer (Fußball)|Außenstürmer]]s [[Judentum|jüdischer Herkunft]] ist, wie sich bereits an den unterschiedlichen Namensschreibweisen und Geburtsdaten&amp;lt;ref&amp;gt;Chaumier, Ejnès, Pécheral und der französische Fußballverband nennen den 22.&amp;amp;nbsp;November, Barreaud den 1.&amp;amp;nbsp;Januar, www.weltfussball.de den 22.&amp;amp;nbsp;Oktober als Weiskopfs Geburtsdatum&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt, mit diversen Fragezeichen versehen, was bei einem Spieler, der es zu nationalen Titeln und internationalen Einsätzen für zwei Länder brachte, eher ungewöhnlich ist. Es gibt auch keine veröffentlichten Äußerungen Weiskopfs, lediglich ein kurzes Portrait seines ehemaligen Trainers [[Arthur Baar]], das Weiskopfs spätere Stationen eher im Dunkeln lässt. Der Autor Marc Barreaud scheint sogar davon auszugehen, dass es sich um ''zwei'' unterschiedliche Personen handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Barreaud, S.&amp;amp;nbsp;47 (als Weisskopf/Virag vor dem Krieg) und&amp;amp;nbsp;166 (als Weiskopf/Virag bei Kriegsende, mit unterschiedlich exakten Geburtsdaten)&amp;lt;/ref&amp;gt; Biographische Züge finden sich auch bei Horak/Maderthaner, die ihn unter dem Namen „Edi“ Weißkopf als späteren austro-französischen Nationalspieler beschreiben, der seinerzeit Barbesitzer in Paris gewesen sein und auch in der [[Résistance]] mitgewirkt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Horak/Maderthaner, S.&amp;amp;nbsp;186f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinslaufbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im ungarischen Teil der [[Österreich-Ungarn|k.u.k. Monarchie]] geboren, spielte er unter dem Namen Virág Ödön&amp;lt;ref&amp;gt;Im Ungarischen wird der Familienname vorangestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den 1920ern beim jüdischen Erstliga-Klub [[VAC Budapest]]&amp;lt;ref&amp;gt;Baar, S.&amp;amp;nbsp;277; einzelne Internetquellen sprechen von einem Klub namens ''Sondyi Budapest''. Die ungarische Sportzeitung ''Nemzeti Sport'' schrieb hingegen am 1. Oktober 1936 anlässlich der Meldung seines Wechsels nach Marseille, dass Weiskopf ein ehemaliger MTK-Spieler gewesen sein soll.&amp;lt;/ref&amp;gt; und brachte es zu einer nicht näher spezifizierbaren Anzahl von C-Länderspielen (Junioren) für den jungen ungarischen Fußballverband.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe http://www.rsssf.com/miscellaneous/hongfran-recintlp.html und Chaumier, S.&amp;amp;nbsp;313&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl 1928&amp;lt;ref&amp;gt;Baar, a.a.O.; sein frühest bekanntes Tor als ''Professional'' erzielte er im Dezember 1931 bei einem internationalen Weihnachtsturnier gegen Nemzeti Budapest (siehe [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;amp;aid=wsz&amp;amp;datum=19311228&amp;amp;seite=14&amp;amp;zoom=2 Wiener Sonn- und Montags-Zeitung vom 28. Dezember 1931]), das erste Tor in einem Pflichtspiel am 14.&amp;amp;nbsp;Februar 1932 in der [[ÖFB-Cup|Cup]]-Achtelfinalpartie gegen die [[Vienna Cricket and Football-Club|Cricketer]] (siehe [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;amp;aid=rpt&amp;amp;datum=19320215&amp;amp;seite=5&amp;amp;zoom=2 Reichspost vom 15.&amp;amp;nbsp;Februar 1932, S.&amp;amp;nbsp;5: ''„Das Tor der Krieauer erzielte Weißkopf&amp;amp;nbsp“'']).&amp;lt;/ref&amp;gt; wechselte er in die [[Krieau|Wiener Krieau]] zum seinerzeit erfolgreichen jüdischen [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1932/33|Erstligisten]] [[Hakoah Wien|SC Hakoah Wien]]. Dort spielte er unter Baar und [[Béla Guttmann]] als Edmund Weißkopf bis zum Saisonende 1934, unter anderem an der Seite von [[Friedrich Donnenfeld]] und [[József Eisenhoffer]]. Insgesamt bestritt er 36 Meisterschaftsspiele für die Hakoah und erzielte dabei fünf Tore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidenden Beweggründe seines anschließenden Wechsels nach Frankreich sind nicht bekannt. Obwohl der [[Antisemitismus]] in Österreich Anfang der 1930er noch hauptsächlich latent war, könnten religiöse oder private Gründe Weiskopfs Entscheidung ebenso beeinflusst haben wie sportliche, denn während seiner letzten Monate bei den Krieauern hatte ihn [[Hans Reich (österreichischer Fußballer)|Hans Reich]] aus der Stammelf verdrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;amp;aid=rpt&amp;amp;datum=19340408&amp;amp;seite=18&amp;amp;zoom=2 Reichspost vom 8.&amp;amp;nbsp;April 1934, S.&amp;amp;nbsp;18] und weitere folgende Ausgaben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war auch westlich des Rheins seit 1932 mit dem Fußballspielen Geld zu verdienen (offiziell bis zu 42.000 [[Französischer Franc|alten Francs]] pro Jahr)&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Beginn der Saison 1938/39 galt: Grundvergütung maximal 2.000&amp;amp;nbsp;FF pro Monat, dazu 150&amp;amp;nbsp;FF Sieg- und 75&amp;amp;nbsp;FF Remisprämien pro Spiel bis zum o.g. Jahresmaximum (Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;140)&amp;amp;nbsp;– und es gab erprobte Wege, diese Beschränkung zu „umgehen“ (siehe [[Ligue 1#Entstehung eines verkappten Professionalismus|hier, 2. Absatz]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, und es zog zahlreiche Österreicher und Ungarn in die [[Ligue 1|Division&amp;amp;nbsp;1]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu den Zahlen ausländischer Profis in Frankreich [[Ligue 1#Die französische Liga als Magnet für ausländische Spieler|diese Zusammenstellung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass er möglicherweise auch einfach dem „Zug der Zeit“ gefolgt ist. Außerdem hatte er in Frankreich bereits im April 1933 auf sich aufmerksam gemacht, als er mit der Hakoah bei einem Turnier in [[Marseille]] je einen Treffer beim 6:2 gegen den [[FC Sochaux]] und beim 3:1 über den Gastgeber [[Olympique Marseille|Olympique]] erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.compactmemory.de/ (Die Neue Welt, Heft&amp;amp;nbsp;292 vom 14.&amp;amp;nbsp;April 1933, S.&amp;amp;nbsp;8)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1936 stand er beim [[FC Sète 34|FC Sète]] unter Vertrag,&amp;lt;ref&amp;gt;Barreaud, S.&amp;amp;nbsp;47&amp;lt;/ref&amp;gt; der in der Saison zuvor gerade den [[Double (Fußball)|Doublé]] ([[Französischer Fußballmeister|Meisterschaft]] und [[Französischer Fußballpokal|Pokalsieg]] in der selben Spielzeit) gewonnen hatte. Eine Wiederholung dieser Erfolge gelang den Südfranzosen in den folgenden beiden Jahren nicht, so dass Weiskopf zunächst noch ohne Titel blieb; immerhin gehörte Sète mit den Ligaplatzierungen Vier und Sieben sowie dem Erreichen des Pokalviertelfinals 1935 aber zu den dominierenden Teams im französischen Fußball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 holte ihn Trainer József Eisenhoffer zu [[Olympique Marseille]],&amp;lt;ref&amp;gt;Pécheral, S.&amp;amp;nbsp;88&amp;lt;/ref&amp;gt; und gleich in seiner ersten Saison wurde er mit dieser Mannschaft Landesmeister. Er brachte es zwar in den 30 Ligabegegnungen nur auf 13 Einsätze, aber dennoch galt er auf der Linksaußenposition als Stammspieler,&amp;lt;ref&amp;gt;Beaudet&amp;amp;nbsp;2002, S.&amp;amp;nbsp;191&amp;lt;/ref&amp;gt; zumal er auch 13 Treffer erzielt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.om-passion.com/joueursutilises_saison_1936.html; ebenso Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;138&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Behauptung, Weiskopf habe in der Rückrunde dieser Saison für den [[Ligue 2|Zweitligisten]] [[Le Havre AC]] gespielt und sei danach zu Olympique zurückgekehrt,&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Behauptung findet sich auf http://www.weltfussball.de/spieler_profil.php?id=68850; überraschenderweise allerdings ebenso auf http://www.om1899.com/joueurs/dossierjoueur/weiskopfedmond.htm – wenn überhaupt, könnte Weiskopf von Oktober 1936 bis Januar 1937 in Le Havre gespielt haben; allerdings hätte dies außerhalb der offiziellen Zeitfenster für Vereinswechsel gelegen.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist wenig plausibel. Denn dann hätte er nahezu die gesamte Vorrunde für Marseille bestritten haben müssen und es wäre ungewöhnlich gewesen, wenn der Verein in der Rückrunde auf einen Spieler dieser Effizienz (1,0&amp;amp;nbsp;Tore/Spiel) verzichtet hätte. Zudem sind für Weiskopf im September 1936 zwei Ligaeinsätze für Olympique (gegen den [[RC Paris]] und beim [[RC Roubaix]]) nachgewiesen, in denen er jeweils einen Treffer erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/matchsom_1936_2590.html bzw. http://www.om-passion.com/matchsom_1936_2609.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es folgte eine längere Pause, die darin begründet war, dass der Klub über gleich sieben hochkarätige Offensivkräfte verfügte, darunter mit [[Vilmos Kohut]] und [[Édouard Wawrzyniak|Édouard „Waggi“ Wawrzyniak]] zwei weitere Linksaußen.&amp;lt;ref&amp;gt;Pécheral, S.&amp;amp;nbsp;91&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1937 meldete sich Edmund Weiskopf mit einem Paukenschlag in Marseilles erster Elf zurück, als er zum 5:0-Auswärtssieg gegen [[Red Star Paris|Red Star]] drei Treffer beisteuerte. Auch in seinen folgenden zehn Spielen bis Mai&amp;lt;ref&amp;gt;Letztes Saisonspiel (Heimniederlage gegen [[FC Sochaux|Sochaux]]) am 20.&amp;amp;nbsp;Mai 1937, siehe http://www.om-passion.com/matchsom_1936_2809.html&amp;lt;/ref&amp;gt; –&amp;amp;nbsp;also genau in der Zeit, in der er bei Le Havre gewesen sein soll&amp;amp;nbsp;– war er noch achtmal erfolgreich; gegen [[Racing Straßburg|Strasbourg]] konnte er sogar erneut drei Tore erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937/38 wurde Marseille Vizemeister, und Weiskopf stand diesmal in zwölf Punktspielen (fünf Tore) auf dem Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/joueursutilises_saison_1937.html; ebenso Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;139&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Spielzeit gehörte auch sein ehemaliger Hakoahner Mitspieler Donnenfeld zum Aufgebot von Olympique,&amp;lt;ref&amp;gt;Mit [[József Eisenhoffer]] (*&amp;amp;nbsp;1900) stand noch ein weiterer Ex-Hakoah-Spieler, Mitglied der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 1924/25#Die Meistermannschaft der Hakoah Wien|1925er Meistermannschaft]], in Marseilles Kader, mit dem Weiskopf gleichfalls noch in Wien zusammengespielt hatte, bevor der Ältere während der Saison 1932/33 bei Olympique einen Vertrag unterschrieb.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber beide kamen bei dem krönenden Saisonabschluss nicht zum Einsatz, als Marseille im Endspiel um die [[Französischer Fußballpokal|Coupe de France]] mit 2:1 nach Verlängerung gegen den [[FC Metz]] obsiegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufstellung bei Beaudet&amp;amp;nbsp;2003, S.&amp;amp;nbsp;193, und Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;313&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nur sporadische Berücksichtigung in Marseilles erster Elf dürfte Weiskopfs Bereitschaft, den Verein zu verlassen, gefördert haben; ab Sommer 1938 stürmte er für den Pokalfinalgegner, den FC Metz. Mit dieser Mannschaft langte es zwar nur zu einem Mittelplatz in der ''Division&amp;amp;nbsp;1'', aber dort wurde der am 3.&amp;amp;nbsp;März 1938&amp;lt;ref name &amp;quot;Lanfranchi&amp;quot;&amp;gt;Schriftliche Mitteilung des Fußballhistorikers Professor [[Pierre Lanfranchi]] vom 29. Mai 2008 an den [[Benutzer:Wahrerwattwurm|Hauptautor]] dieses Artikels.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebürgerte Budapester im Frühjahr 1939 zum französischen A-Nationalspieler (siehe [[#Der Nationalspieler|unten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während Krieg und Besetzung ===&lt;br /&gt;
Anschließend wechselte Edmond Weiskopf&amp;lt;ref&amp;gt;Zusätzlich zum romanisierten Vornamen tauchte auch die Zusatzbezeichnung „genannt Virag“ in dieser Zeit auf (vgl. Ejnès, S.&amp;amp;nbsp;378).&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[RC Paris|Racing Club de Paris]]. Dieser war nicht nur wegen seiner Spielstärke (Pokalsieger und Ligadritter von 1939) attraktiv, sondern in diesem Team standen während der Saison 1939/40 mit [[Rudolf Hiden|„Rodolphe“ Hiden]], [[Auguste Jordan|„Auguste“ Jordan]] und [[Henri Hiltl|„Henri“ Hiltl]] auch drei Österreicher sowie mit Gyula Mate alias [[Jules Mathé]] ein Ungar, die gleichfalls französische Nationalspieler waren oder wurden. Außerdem galt Racing aufgrund des Einflusses seines Präsidenten [[Jean Bernard-Lévy]] als „judenfreundlicher Klub“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. das Kapitel zum RC Paris in Dietrich Schulze-Marmeling (Hg.): ''Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball.'' Die Werkstatt, Göttingen 2003 ISBN 3-89533-407-3, S.&amp;amp;nbsp;419-432. Dessen Autor Günter Rohrbacher-List erwähnt Weiskopf allerdings nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Spielzeit stand aber nicht nur in Frankreich unter dem Zeichen des heraufziehenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Bereits im September 1939 führte die französische [[Mobilmachung|Generalmobilmachung]] dazu, dass bei zahlreichen Vereinen nur noch Rumpfmannschaften zur Verfügung standen; ein geordneter Spielbetrieb war nicht mehr möglich, so dass die Liga dreigeteilt wurde. Angesichts des [[Westfeldzug 1940#Fall Gelb|deutschen Einmarsch]]es ab Mai 1940 –&amp;amp;nbsp;Paris fiel Mitte Juni&amp;amp;nbsp;– erlaubte aber selbst diese Maßnahme keinen regulären Meisterschaftsverlauf mehr: Racing beispielsweise konnte von 18 Partien in der Nordstaffel nur noch neun austragen. Der Pokalwettbewerb hingegen wurde mit dem Finale am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1940 im allerdings nicht ausverkauften [[Prinzenparkstadion]] (lediglich 25.970 zahlende Zuschauer)&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei Jahre zuvor entrichteten dort noch über 33.000 Besucher ihren Obolus, und dem Finale 1939 im größeren [[Stade Olympique Yves-du-Manoir]] hatten sogar über 52.000 Zuschauer beigewohnt (Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;313f.)&amp;lt;/ref&amp;gt; noch vollständig abgewickelt. Und in diesem Endspiel stand Edmund Weiskopf im Angriff des Racing Club, der gegen Olympique Marseille mit 2:1 gewann&amp;amp;nbsp;– jedenfalls bis zu seinem Platzverweis, nachdem er sich mit Marseilles Mittelläufer Max Conchy, der gleichfalls ausgeschlossen wurde, ein sehr intensives Duell geliefert hatte. Diese Begegnung brachte zugleich eine erneute sportliche Begegnung mit Friedrich Donnenfeld, der für „OM“ auf der Linksaußen-Position stürmte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beaudet&amp;amp;nbsp;2003, S.&amp;amp;nbsp;193; L'Équipe/Gérard Ejnès: ''Coupe de France. La folle épopée.'' L'Équipe, Issy-les-Moulineaux 2007 ISBN 978-2-915-53562-4, S.&amp;amp;nbsp;356&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Wochen nach diesem sportlichen Triumph, am 14.&amp;amp;nbsp;Juni, besetzte die [[Wehrmacht]] Paris. Es ist zu vermuten, dass Weiskopf sich zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Hauptstadt abgesetzt hatte. Dem [[Waffenstillstand von Compiègne#Zweiter Weltkrieg: 22. Juni 1940|Waffenstillstandsabkommen vom 22.&amp;amp;nbsp;Juni]] zufolge blieb der Südosten des Landes unbesetzt, so dass die Verfolgungsgefahr für einen Juden mit französischer Staatsbürgerschaft dort zunächst geringer war&amp;amp;nbsp;– oder zumindest erschien, denn das Vertragswerk ermöglichte den Zugriff deutscher Behörden auf sämtliche in Frankreich lebenden Mitglieder der jüdischen Minderheit, der schon in diesem Sommer auch durchgeführt wurde, wie bspw. [[Camillo Jerusalem]], ein österreichischer Fußballer in Diensten des [[FC Sochaux]], der in ein Lager bei [[Langres]] gebracht wurde, erfahren musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab September 1940 begann [[Theodor Dannecker]], Mitarbeiter der [[Reichssicherheitshauptamt|RSHA]]-Dienststelle unter [[Helmut Knochen]] in Paris, mit dem Aufbau einer „Judenkartei“.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Bernhard Brunner: ''Der Frankreich-Komplex. Die nationalsozialistischen Verbrechen in Frankreich und die Justiz der Bundesrepublik Deutschland.'' Fischer, Frankfurt/M. 2007 ISBN 978-3-596-16896-5, S.&amp;amp;nbsp;49&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sportlich nahm der Endspielgegner von Anfang Mai, [[Olympique Marseille]], Weiskopf mit offenen Armen auf; dieser Vereinswechsel gehörte zu den spektakulärsten Transfers der Saison 1940/41 in der Division&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;142&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1941 gelang ihm dort noch einmal ein allerdings nur regionaler Titelgewinn, denn OM beendete die Saison als Meister der Südstaffel, wozu er bei zehn Einsätzen zwei Treffer beisteuerte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/joueursutilises_saison_1940.html und Pécheral, S.&amp;amp;nbsp;387&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich fand er es erforderlich, sich um den Jahreswechsel 1940/41 ein [[Pseudonym|Alias]] zuzulegen: am 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 1940 stand er beim Auswärtsspiel in [[AS Cannes|Cannes]] noch als Weiskopf auf dem Rasen,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/matchsom_1940_24198.html&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Pokalspiel vor heimischem Publikum gegen [[FC Hyères|Hyères]] am 5.&amp;amp;nbsp;Januar 1941 und in den folgenden neun Punktspielen aber als Virage&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/matchsom_1940_3316.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– über die Gründe hierfür kann nur spekuliert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf http://www.dragonsmag.net/omassilia/anecdotes.php heißt es dazu lakonisch: ''„Unter dem neuen Namen haben ihn die Deutschen [sic!] nie mehr belästigt.“''&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu einem Endspiel gegen den Nord-Meister [[Red Star Paris]] kam es nicht mehr, und ohnehin wäre dessen Sieger kein anerkannter Landesmeister gewesen&amp;amp;nbsp;– die [[Ligue 1#Die „Kriegsmeisterschaften“|„Kriegsmeisterschaften“]] 1940 bis 1945 zählen nicht als offizielle Titel. Auch 1941/42 war er noch für Marseille aktiv und erzielte in 13 Spielen vier Tore.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.om-passion.com/joueursutilises_saison_1941.html; laut Pécheral, S.&amp;amp;nbsp;387, nur drei Tore&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Sommer 1942 verliert sich der Weg Weiskopfs/Virages vorübergehend; dies fällt in die Zeit, in der infolge der Beschlüsse der [[Wannseekonferenz]] (Januar&amp;amp;nbsp;1942) auch in Frankreich Menschen jüdischer Herkunft zunehmend bedrängt wurden. Er soll noch beim [[FC Annecy]] gespielt haben, bei dem er möglicherweise bis 1944 blieb&amp;amp;nbsp;– oder zu dem er erst 1946, also nach Kriegsende, kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Bis 1944 laut Barreaud, S.&amp;amp;nbsp;166, und Pécheral, S.&amp;amp;nbsp;446&amp;amp;nbsp;– ab 1946 laut FFF auf Weiskopfs Datenblatt; allerdings sind die Verbandsangaben nur mit Vorsicht zu genießen, da sie selbst zu sehr viel renommierteren Nationalspielern gerade hinsichtlich der Vereinszugehörigkeiten d.ö. Fehler enthalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Quelle spielte Weiskopf von 1942 bis 1945 wieder bei Racing Paris,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.weltfussball.de/spieler_profil.php?id=68850&amp;lt;/ref&amp;gt; was alleine aufgrund seiner Biographie und des politischen Kontextes (beispielsweise kam es am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1942 im Pariser Judenviertel, dem [[Marais]], zu einer Großrazzia der französischen Polizei, der [[Rafle du Vel'd'Hiv]])&amp;lt;ref&amp;gt;Rohrbacher-List in Dietrich Schulze-Marmeling (Hg.): ''Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball.'' Die Werkstatt, Göttingen 2003 ISBN 3-89533-407-3, S.&amp;amp;nbsp;431&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wenig wahrscheinlich ist, zumal in der Saison 1943/44 in ganz Frankreich –&amp;amp;nbsp;sowohl im besetzten als auch im „freien“ Teil&amp;amp;nbsp;– aufgrund der sportpolitischen Zielsetzung des [[Vichy-Regime]]s, den Professionalismus abzuschaffen, überhaupt keine Vereins-, sondern nur regionale Auswahlmannschaften ''(équipes fédérales)'' antraten. Außerdem ist für die Saison 1944/45 nachgewiesen, dass Edmond Weiskopf für [[Red Star Paris|Red Star]] acht Erstligaspiele bestritt und dabei vier Tore erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Barreaud, S.&amp;amp;nbsp;166&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung des Landes spielte er bei diesem Klub erneut mit Donnenfeld in einer Mannschaft;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arbeiter-zeitung.at/cgi-bin/archiv/flash.pl?seite=19451009_A04;html=1 Arbeiterzeitung vom 9. Oktober 1945, S.4]&amp;lt;/ref&amp;gt; als Red Star Ende Mai 1946 das französische Pokalendspiel mit 2:4 gegen [[OSC Lille|Lille OSC]] verlor, stand aber, wie 1938, keiner von beiden in der Elf des Klubs aus [[Saint-Ouen (Seine-Saint-Denis)|Saint-Ouen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beaudet&amp;amp;nbsp;2003, S.&amp;amp;nbsp;194; Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;315; L'Équipe/Gérard Ejnès: ''Coupe de France. La folle épopée.'' L'Équipe, Issy-les-Moulineaux 2007 ISBN 978-2-915-53562-4, S.&amp;amp;nbsp;362&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst für die wieder friedlichere Zeit danach ist nicht eindeutig, wo bzw. ob Weiskopf überhaupt noch Fußball spielte. Dass er ab 1946 noch für [[Stade Français (Fußball)|Stade Français]] seine Stiefel schnürte,&amp;lt;ref&amp;gt;Einzige Quellen für diese Station Weiskopfs sind wiederum die Seiten von weltfußball.de bzw. der FFF.&amp;lt;/ref&amp;gt; erweckt angesichts seines fortgeschrittenen Alters, der auch vorher schon nur noch gelegentlichen Einsätze sowie der Tatsache, dass Stade Français sich gerade von 1945 bis 1948 unter Trainer [[Helenio Herrera]] eher durch teure Einkäufe personell verstärkte, um endlich einmal Meister zu werden, erhebliche Zweifel. 1949 ließ er seine Profilizenz erneuern&amp;lt;ref&amp;gt;France Football Officiel, Jahrgang 1949, darin ''Renouvellement de licences d'ex professionnels pour la saison 1949-50''&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete für den ''SC Maccabi Paris'' als Trainer. Es spricht einiges dafür, dass er bereits seit 1946 für Maccabi aktiv war.&amp;lt;ref name &amp;quot;Lanfranchi&amp;quot; /&amp;gt; Als Spieler kam Edmond Weiskopf ab der Saison 1948/49 allerdings in einer professionellen französischen Liga nicht mehr zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Stéphane Boisson/Raoul Vian erwähnen ihn in ihrer akribischen Arbeit ''Il était une fois le Championnat de France de Football. Tous les joueurs de la première division de 1948/49 à 2003/04.'' Neofoot, Saint-Thibault o.J., nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aus diesen Jahren bleibt, ist das Bild eines Menschen, der sich nirgendwo lange aufhielt und dessen Spuren sich möglicherweise auch deshalb so schwer verfolgen lassen, weil er kein Interesse daran haben konnte, dass dies jemandem gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Nationalspieler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16.&amp;amp;nbsp;März 1939 bestritt der inzwischen in Frankreich eingebürgerte Edmond Weiskopf im [[Prinzenparkstadion|Pariser Prinzenpark]] ein A-Länderspiel für die [[Französische Fußballnationalmannschaft|Équipe tricolore]]&amp;amp;nbsp;– und das ausgerechnet gegen [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarn]], dessen Farben er als Jugendlicher selbst noch getragen hatte. Er spielte in einer Elf, die an diesem Tag dem [[Fußball-Weltmeisterschaft 1938|Vizeweltmeister von 1938]] Paroli zu bieten vermochte (Endstand: 2:2), und auf seiner gewohnten Linksaußenposition&amp;lt;ref&amp;gt;Ejnès, S.&amp;amp;nbsp;308&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aber er fand während der 90 Minuten zu seinen Sturmkollegen keine Bindung, obwohl die Reihe [[Alfred Aston|Aston]]-[[Larbi Ben Barek|Ben&amp;amp;nbsp;Barek]]-[[Roger Courtois|Courtois]]-[[Oscar Heisserer|Heisserer]] zum Besten gehörte, was Frankreich in diesen Jahren aufzubieten hatte, und war persönlich ''„gegen seine ehemaligen Landsleute dermaßen nervös, dass ihm praktisch alles misslang, was er anfing, weshalb seine internationale Karriere somit gleich wieder beendet war“.''&amp;lt;ref&amp;gt;Chaumier, S.&amp;amp;nbsp;313&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Januar des Jahres hatte Weiskopf zum Aufgebot für das Länderspiel gegen [[Polnische Fußballnationalmannschaft|Polen]] gehört, in dem er jedoch nicht zum Einsatz kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf einem Foto der ''Bleus'' vor dem Polen-Spiel (in Pierre Delaunay/Jacques de Ryswick/Jean Cornu: ''100 ans de football en France.'' Atlas, Paris 1982, 1983² ISBN 2-7312-0108-8, S.&amp;amp;nbsp;161) steht Weiskopf im Regenmantel neben den bereits umgezogenen Mitgliedern der Elf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vívó és Atlétikai Club (oder Sondyi) Budapest&lt;br /&gt;
* Hakoah Wien (1928-1934)&lt;br /&gt;
* Football Club de Sète (1934-1936)&lt;br /&gt;
* Olympique de Marseille (1936-1938)&lt;br /&gt;
**Le Havre Athletic Club (1. Halbjahr 1937) kann als widerlegt gelten&lt;br /&gt;
* Football Club de Metz (1938/39)&lt;br /&gt;
* Racing Club de Paris (1939/40)&lt;br /&gt;
* Olympique de Marseille (1940-1942)&lt;br /&gt;
* Football Club d'Annecy (1942-1944; evtl. erst ab 1946?)&lt;br /&gt;
* Red Star Olympique Audonien (1944-1946)&lt;br /&gt;
** Stade Français Paris (1946/47?) ist unwahrscheinlich&lt;br /&gt;
* SC Maccabi de Paris (ab 1946 bzw. 1948)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmarès ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Französischer Fußballmeister|Französischer Meister]]: 1937 (und Sieger der Südstaffel 1941)&lt;br /&gt;
*[[Französischer Fußballpokal|Französischer Pokalsieger]] 1938, 1940&lt;br /&gt;
*ein A-Länderspiel für Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Arthur Baar: ''50 Jahre Hakoah 1909-1959.'' Ramat Gan 1959&lt;br /&gt;
*Marc Barreaud: ''Dictionnaire des footballeurs étrangers du championnat professionnel français (1932-1997).'' L'Harmattan, Paris 1998 ISBN 2-7384-6608-7&lt;br /&gt;
*Hubert Beaudet: ''Le Championnat et ses champions. 70 ans de Football en France.'' Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2002 ISBN 2-84253-762-9&lt;br /&gt;
*Hubert Beaudet: ''La Coupe de France. Ses vainqueurs, ses surprises.'' Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2003 ISBN 2-84253-958-3&lt;br /&gt;
*Denis Chaumier: ''Les Bleus. Tous les joueurs de l'équipe de France de 1904 à nos jours.'' Larousse, o.O. 2004 ISBN 2-03-505420-6&lt;br /&gt;
*Gérard Ejnès/L'Équipe: ''La belle histoire. L'équipe de France de football.'' L'Équipe, Issy-les-Moulineaux 2004 ISBN 2-951-96053-0&lt;br /&gt;
*Sophie Guillet/François Laforge: ''Le guide français et international du football éd. 2007.'' Vecchi, Paris 2006 ISBN 2-7328-6842-6&lt;br /&gt;
*Roman Horak/Wolfgang Maderthaner: ''Internationalität - Migration'', in: ''Mehr als ein Spiel - Fußball und populäre Kulturen im Wien der Moderne.'' Löcker, Wien 1997, ISBN 3-85409-276-8&lt;br /&gt;
*Alain Pécheral: ''La grande histoire de l'OM. Des origines à nos jours.'' Éd. Prolongations, o.O. 2007 ISBN 978-2-916400-07-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.fff.fr/servfff/historique/historique.php?cherche_joueur=WEISKOPF&amp;amp;submit=go Datenblatt mit Foto auf der Seite des französischen Fußballverbands FFF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;references-small&amp;quot; style=&amp;quot;-moz-column-count:2; column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Weiskopf, Edmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Ungarn)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Frankreich)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten|&lt;br /&gt;
 NAME=Weiskopf, Edmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Virág, Ödön; Weiskopf, Edmond&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreich-ungarisch-französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November oder 1. Januar 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wahrerwattwurm</name></author>
		
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