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	<title>Bram Appel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Bram_Appel&amp;diff=40967&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wahrerwattwurm: /* Der Nationalspieler */ korr., erg.</title>
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		<updated>2008-06-07T13:52:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Nationalspieler: &lt;/span&gt; korr., erg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Bram''' (eigentlich '''Abraham Leonardus''') '''Appel''' (* [[30. Oktober]] [[1921]] in [[Rotterdam]]; † [[31. Oktober]] [[1997]] in [[Sittard-Geleen|Geleen]], [[Niederlande]]) war ein [[Fußball in den Niederlanden|holländischer Fußballspieler]] und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vereinskarriere ==&lt;br /&gt;
Appel spielte in der [[Stürmer (Fußball)|Sturmmitte]] und war ein echter Goalgetter; seine ersten Sporen verdiente er sich bei kleinen Klubs aus [[Wassenaar]] in der Nähe von [[Den Haag]], wo er aufwuchs. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] – Holland war von der deutschen Wehrmacht besetzt – wurde er als [[Zwangsarbeit#Deutschland|Zwangsarbeiter]] in der kriegswichtigen Industrie in das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] gebracht; dort trat er 1942 [[Hertha BSC Berlin]] bei; für diesen Verein schoss er im [[DFB-Pokal|Tschammer-Pokal]] in vier Spielen 15 Tore, wenn auch gegen überwiegend schwache Gegner in den ersten Runden auf Gauebene ([[1. FC Guben]], FC Fürstenwalde, [[Tennis Borussia Berlin]] und [[TSG Rostock]]). In der anschließenden Saison (1943/44) wurde er mit der Hertha Gauligameister von Berlin-Brandenburg, schoss dabei in 14 Einsätzen 12 Tore, fügte in den drei Endrundenspielen um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutsche Meisterschaft]] weitere vier Tore hinzu und rundete diese Bilanz in den noch ausgetragenen regionalen Spielen des Tschammer-Pokals (der Anfang August 1944 aber abgebrochen wurde) mit zwei Toren in drei Spielen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Bram Appel nach Holland zurück und spielte dort für [[ADO Den Haag]] sowie VV Sittard bzw. Sittardse Boys. 1948 wurde er gegen [[Englische Fußballnationalmannschaft|England]] erstmals in die Nationalelf der ''Oranjes'' berufen. Ab der Saison 1949/50 gehörte er, für den sich auch [[Bayern München]] interessiert hatte, für fünf Jahre der legendären französischen Spitzenmannschaft [[Stade de Reims]] an und war somit einer der ersten holländischen Fußballer, die bei einem ausländischen Verein als Profi unter Vertrag standen. Mit Reims wurde er gleich im ersten Jahr [[Französischer Fußballpokalsieger|Pokalsieger]], 1952/53 auch [[Französischer Fußballmeister|Landesmeister]] und gewann 1953 die [[Coupe Latine]]. Dreimal stand er in der [[Ligue 1/Torschützenkönige|Torjägerliste]] der ''[[Ligue 1|Division 1]]'' ganz weit oben (1951 auf Platz 6, 1953 und 1954 jeweils auf Rang 2). Insgesamt bestritt er für die ''Rémois'' 154 Erstligaspiele und erzielte dabei 96 Treffer – eine Bilanz, die Appels Bedeutung für den Verein ebenso unterstreicht wie auch diese Angaben: in der Meistersaison 1952/53 schoss er in 32 Ligaspielen 30 Tore, im Jahr des Pokalsiegs war er alleine in den letzten sechs Begegnungen der ''Coupe de France'' einschließlich des Endspiels elfmal erfolgreich.&lt;br /&gt;
Mit all den Größen der frühen [[1950er|50er Jahre]] bei Stade de Reims (wie [[Raymond Kopa]], [[Albert Batteux]], [[Robert Jonquet]], [[Léon Glovacki]], [[Armand Penverne]] und [[Roger Marche]]) ist Bram Appel in einem Atemzug zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wechselte er in die Schweiz zu [[Lausanne Sports]]; in dieser Zeit wurde er auch wieder in die holländische Nationalmannschaft berufen. Seine Spielerkarriere ließ er in den Niederlanden bei [[Fortuna Sittard|Fortuna Geleen]] ausklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen ===&lt;br /&gt;
*Blauw Zwart, SVT 1935, Archipel (alle aus Wassenaar) &lt;br /&gt;
*Hertha BSC Berlin (1942-1944)&lt;br /&gt;
*ADO Den Haag (1945-?)&lt;br /&gt;
*VV Sittard&lt;br /&gt;
*Sittardse Boys &lt;br /&gt;
*Stade de Reims (1949-1954)&lt;br /&gt;
*Lausanne Sports (1954-?)&lt;br /&gt;
*Fortuna 54 Geleen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Nationalspieler ==&lt;br /&gt;
Erstmals wurde Bram Appel im Juli 1948 in die [[Niederländische Fußballnationalmannschaft|niederländische Nationalelf]] berufen, für die er auch beim [[Olympische Sommerspiele 1948/Fußball|olympischen Fußballturnier 1948]] auflief; dort gelang ihm das 1:0 beim 3:4 n.V. gegen die britische Auswahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Spielbericht unter http://sportgeschiedenis.web-log.nl/sportgeschiedenis/2007/06/het_nederlands__7.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgte dann eine längere Unterbrechung, die einerseits wohl darin begründet war, dass der holländische Fußballverband KNVB auf Auslandsprofis verzichtete; vor allem aber hatte Appel den bis in die [[1950er]] Jahre amtierenden Vorsitzenden des Verbandsauswahlkomitees, [[Karel Lotsy]], öffentlich kritisiert, weil dieser während des Zweiten Weltkriegs die Anordnungen der deutschen Besatzungsmacht allzu bereitwillig umgesetzt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst wieder zwischen Oktober 1955 und April 1957 – anfangs unter Trainer [[Max Merkel]] – in der ''Elftal'' eingesetzt, brachte Appel es auf insgesamt 12 Länderspiele und erzielte auch in diesem Kreis 10 Tore. Darunter waren jeweils zwei Länderspiele gegen die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Bundesrepublik Deutschland]] und das [[Saarländische Fußballnationalmannschaft|Saarland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wichtigsten Eindrücken auf internationalem Parkett gehörte ein bloß inoffizielles Match: einen Monat nach der [[Hollandsturmflut|Jahrhundertflut]], die weite Teile Hollands im Februar 1953 heimgesucht hatte, traten niederländische Auslandsprofis zu einem [[Benefiz|Benefizspiel]] gegen eine französische Auswahl, die hauptsächlich aus Spielern von Stade de Reims und [[RC Paris|Racing Paris]] gebildet wurde, an: Appel, der dabei „auf der falschen Seite“ gegen Kopa &amp;amp; Co. spielte, steuerte vor 40.000 Zuschauern im [[Paris|Pariser]] [[Prinzenparkstadion|Prinzenpark]] einen Treffer zum 2:1-Sieg der „zusammengewürfelten“ Holländer bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Unter http://sportgeschiedenis.web-log.nl/sportgeschiedenis/2006/01/rinus_schaap.html findet sich ein Mannschaftsfoto der Niederländer.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese spontane Hilfe für die Flutopfer ist noch heute vielen Niederländern als sogenannter ''Watersnoodwedstrijd'' (dt. &amp;quot;Flutopferspiel&amp;quot;) erinnerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainerstationen ==&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Abraham Appel als Trainer, unter anderem für Lausanne Sports, [[FC Volendam|RKS Volendam]], Fortuna 54 Geleen, in [[Beringen (Belgien)]] und beim [[PSV Eindhoven]], mit dem er [[Niederländischer Fußballmeister|Landesmeister]] wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach zog er sich vom Fußballgeschäft zurück und arbeitete als [[Immobilienmakler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Niederlande)|Appel, Bram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921|Appel, Bram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997|Appel, Bram]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Appel, Bram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Bram Appel]]&lt;br /&gt;
[[fr:Abraham Appel]]&lt;br /&gt;
[[nl:Bram Appel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten|&lt;br /&gt;
 NAME=Appel, Bram&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ehemaliger niederländischer [[Fußballspieler]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rotterdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Geleen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wahrerwattwurm</name></author>
		
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