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	<title>Ballesterer fm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Ballesterer_fm&amp;diff=79455&amp;oldid=prev</id>
		<title>Stefansvw: 1 Version</title>
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		<updated>2010-08-12T14:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:ballesterer fm}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|PS: Und ein Werbefolder muss es auch nicht sein.}}&lt;br /&gt;
'''ballesterer fm''' ist ein [[Österreich|österreichisches]] [[Zeitschrift|Fußballmagazin]]. Gegründet im Jahr 2000, wird es im Eigenverlag in [[Wien]] herausgegeben. Der ballesterer, im Untertitel &amp;quot;Magazin zur Erweiterung des Fußballhorizonts&amp;quot;, erscheint zehnmal im Jahr. Die [[Auflage einer Publikation|Auflage]] beträgt zurzeit 20.000 Stück. Der Vertrieb erfolgt flächendeckend im österreichischen Zeitschriftenhandel sowie an ausgewählten Verkaufsstellen in [[Deutschland]] und der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Heft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt und Ausrichtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ballesterer ist ein [[Fußballverein|vereinsunabhängiges]] Magazin für [[Fußballkultur|Fußball-]] und [[Fußballfan|Fankultur]]. Großer Wert wird auf Themen abseits des aktuellen Tagesgeschäfts gelegt. Anders als die meisten [[Massenmedien]], in denen Fußballkultur kaum Erwähnung findet, verfolgt der ballesterer einen mehrdimensionalen Ansatz. Im Mittelpunkt stehen daher nicht Ergebnisse und Tabellenstände, sondern die Beschäftigung mit [[Fußballfan|Fußballfans]] und [[Fußballer|-spielern]] unterschiedlicher Mannschaften. Der sozio-kulturelle Hintergrund wird dabei bewusst eingeblendet. Den ballesterer kennzeichnet außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den kommerziellen Eigenheiten des modernen Fußballs. Durch unterschiedliche Schwerpunktsetzung wird ein breites Spektrum abgedeckt. Ligen- und länderübergreifend nähert sich das Magazin den verschiedensten Aspekten des Fußballs. &lt;br /&gt;
Zur Blattlinie gehört ein offensives Auftreten gegen [[Rassismus]] und andere [[Diskriminierung]]en wie [[Homophobie]]. Hierbei kooperiert der ballesterer mit der Antirassismus-Initiative ''[[Fairplay (Initiative)|Fairplay – viele Farben, ein Spiel]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ballesterer hat in der Regel einen Umfang von 68 Seiten. Das Heft besteht aus mehreren so genannten &amp;quot;Büchern&amp;quot;. Nach einem Einleitungspart folgt der Schwerpunkt, der im Gegensatz zu einer reinen Coverstory ein Thema umfangreich behandelt. Die übrigen Bücher sind ''Spielfeld'', ''Fansektor'' und ''[[Groundhopping]]''. Letzteres liefert Matchberichte, die nicht das Spielgeschehen, sondern der [[Stadion]]besuch und das subjektive Erlebnis in dem Mittelpunkt stellen. Fester Bestandteil des ballesterer sind auch Kolumnen und Serien wie die historische [[Anthologie]] ''[[Fußball unterm Hakenkreuz]]'' oder der Nachruf auf abgerissene Stadien, ''Lost Grounds''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriffsbedeutung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ballesterer&amp;quot; ist ein österreichischer Ausdruck für Fußballer, der seinen Ursprung im Wien der [[Zwischenkriegszeit]] haben dürfte. Besonders technisch versierte Fußballer wurden von Medien und Zuschauern als &amp;quot;Ballesterer&amp;quot; bezeichnet. ''fm'' steht in Abwandlung von [[Trademark]] ''™'' für Fußballmagazin. Trotzdem wird das Magazin in der Regel als &amp;quot;der ballesterer&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Krennhuber, heute Chefredakteur des ballesterer, entwickelte im März 2000 gemeinsam mit Klaus Federmair, Robert Hummer und Florin Mittermayr die erste Ausgabe. Die Idee eines Special-Interest-Mediums entsprang einer [[Kommunikationswissenschaft|Publizistik]]-Seminararbeit Krennhubers. Vorbild war das englische Fußballmagazin &amp;quot;When Saturday Comes&amp;quot;. Ausgabe eins des ballesterer erschien als Laserkopie in einer Auflage von 300 Stück. Ab Dezember 2001 gab es das Heft regelmäßig alle drei Monate. Größere Bekanntheit und steigende Auflage wirkten sich sowohl auf die Gestaltung als auch die Erscheinungsweise aus. Seit fm17 (Mai 2005) wird der ballesterer völlig in Farbe gedruckt. Vom Dezember desselben Jahres bis Oktober 2008 erschien das Magazin im Zwei-Monats-Rhythmus, seither in monatlicher Erscheinungsweise mit zwei Doppelnummern zehnmal im Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Fußball-Europameisterschaft 2008]] in Österreich und der Schweiz erschien der ballesterer zum vorerst einzigen Mal in einem Umfang von 100 Seiten. In Kooperation mit dem österreichischen Radiosender [[FM4]] beteiligte er sich außerdem am Sampler &amp;quot;Lieber ein Verlierer sein&amp;quot;, eine [[Kompilation (Medien)|Compilation]] Schweizer und österreichischer Musiker zum Thema EM 2008, der in verkürzter Form als [[Compact Disc|CD]] dem Heft beilag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2009 wurden die wirtschaftlichen Tätigkeiten des Verlags in die Ballesterer Zeitschriftenverlag GmbH ausgelagert, die ab Ausgabe Nr. 46 als Medieninhaber in Erscheinung tritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verantwortliche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Redaktion]] (inkl. [[Layout]]- und [[Foto]]-Verantwortlichen) verfügt der ballesterer über einen Pool von ca. 150 Autoren, die unregelmäßig im Heft publizieren. Darüber hinaus gibt es ständige Gastautoren wie den Journalisten [[Samo Kobenter]]; auch der Kabarettist [[Dirk Stermann]] steuerte bereits Kolumnen zum ballesterer bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reputation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersten journalistischen Erfolg errang die Zeitschrift 2003. Auf Initiative von ballesterer-Autor David Forster wurde im Wiener [[Ernst-Happel-Stadion]] eine Gedenktafel für die Opfer des [[Nationalsozialismus]] enthüllt. Grundlage dafür waren Recherchen zu einem Artikel von ''[[Fußball unterm Hakenkreuz]]''. Dieser hatte die Internierung von [[Konzentrationslager|KZ-Häftlingen]] während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] im damaligen Praterstadion zum Thema.&lt;br /&gt;
Im selben Jahr widmete die Redaktion den Schwerpunkt der zehnten Ausgabe ganz dem [[London]]er Club [[FC Millwall]], der in seiner gesamten Vereinsgeschichte noch keinen Titel erringen konnte. Auch seine Fans genießen zweifelhaften Ruf. Der deutsche Journalist [[Christoph Biermann]] schrieb dazu in der [[Die tageszeitung|TAZ]]: ''&amp;quot;Man spürt in den Beiträgen neben dem Bedürfnis einer Trennung von Mythos und Wirklichkeit auch den Zauber des Bösen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Fußball unterm Hakenkreuz]] erfuhr der ballesterer auch 2004 öffentliche Aufmerksamkeit. Im Februar kam es zu einer Diskussionsveranstaltung mit den maßgeblichen Personen der von den Magazinen &amp;quot;NU&amp;quot; und ballesterer losgetretenen Debatte zur &amp;quot;[[Arisierung]]&amp;quot; eines [[Café|Kaffeehauses]] durch den österreichischen Fußballhelden [[Matthias Sindelar]].&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit verlieh das deutsche [[Bündnis Aktiver Fußballfans]] (BAFF) dem ballesterer als erstem nicht deutschen Medium den &amp;quot;Deutschen Fanzinepokal&amp;quot;. Im Mai 2005 folgte die Auszeichnung als &amp;quot;Magazin des Monats&amp;quot; durch das deutsche Fußballmagazin &amp;quot;[[11 Freunde|11FREUNDE]]&amp;quot;. Im Jänner 2005 wählten über 50 Fanzine-Redaktionen aus dem deutschsprachigen Raum den ballesterer zur &amp;quot;Allgemein besten Fanzeitung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Recherchen zur 36. Ausgabe (Oktober 2008), welche die Krise des italienischen Fußballs zum Thema hatte, wurden die ballesterer-Redakteure Reinhard Krennhuber und Jakob Rosenberg sowohl von der Zeitung [[Der Standard]] als auch dem italienischen Staatsfernsehen [[Radiotelevisione Italiana|RAI]] interviewt. Sie hatten vor dem [[Serie A|Serie-A-Spiel]] [[AS Rom]]a gegen [[SSC Neapel|SSC Napoli]] an einer Fahrt der Napoli-Ultras nach Rom teilgenommen, im Zuge derer es in Zügen und Bahnhöfen zu Sachbeschädigungen kam. In Italien brandete daraufhin neuerlich eine Diskussion über gewalttätige Fans auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichen des ballesterer sind seine Schwerpunkte. Im Gegensatz zu einer normalen Coverstory werden die Schwerpunktthemen auf 15 bis 25 Seiten möglichst detailliert abgehandelt. Die Palette reicht von der [[Ultrà-Bewegung|Ultra-Kultur]] über [[Amateur|Amateur-Fußball]], Fernsehen und Musik bis hin zum Vereinsporträt des [[FC Millwall|Millwall FC]]. Die [[Fußball-Weltmeisterschaft|Fußballweltmeisterschaften]] [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|2002]] und [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006|2006]] sowie die [[Fußball-Europameisterschaft|Europameisterschaften]] [[Fußball-Europameisterschaft 2004|2004]] und [[Fußball-Europameisterschaft 2008|2008]] wurden ausgiebig behandelt. Populäre Beispiele der jüngeren Vergangenheit sind die Schwerpunkte [[Ernst Happel]], [[Olympique Marseille]] und [[FC Bayern München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisherige Schwerpunkte waren: [[Red Bull]], [[Eric Cantona]], [[Droge|Fußball und Drogen]], [[Fußball-Bundesliga (Österreich)|Bundesliga-Reform]], [[FC Bayern München]], [[Auswärtsspiel]], Jüdischer Fußball, [[Fußball in Polen|Polen]], Die guten Seelen, [[Foul]], Krise des [[Fußball in Italien|italienischen Fußballs]], Taktik, [[Fußball-Europameisterschaft 2008]], [[Olympique Marseille]], [[Transfer (Sport)|Transfers]], Fans vs. Geldgeber, [[Ernst Happel]], Jugoslawien, Nachwuchs, [[Migration (Soziologie)|Migration]], Krise der britischen Fankultur, [[Diego Maradona]], [[Homosexualität]], Klasse Arbeiter, [[Fußball-Weltmeisterschaft 2006|WM 2006]], Wahnsinn, [[Sportwette|Wettfieber]], [[Frank Stronach|Stronachs Reich]], Unterhaus, Sound of Football, Der Fernseh-Kick, [[Ultras]], [[Fußball-Europameisterschaft 2004|Europas Meister]], Beruf: Fußballer, Afrika kickt, [[FC Millwall]], [[Burgenland]], Fußball &amp;amp; Krieg, [[Hallenfußball]], Fußball &amp;amp; Gewalt, [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|WM 2002]] und Fanrepression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Magazine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansatz, sich dem Fußball abseits von Spielergebnissen und Matchberichten kulturell zu nähern, wird und wurde in Europa außerdem von den Fußballmagazinen [[Der tödliche Pass]], [[11 Freunde|11 Freunde]] und [[Rund (Magazin)|Rund]] (Deutschland), [[ZWÖLF]] (Schweiz), [[When Saturday Comes]] ([[England]]), [[So Foot]] ([[Frankreich]]), [[Hard gras]] ([[Niederlande]]) und [[Null Acht]] (Österreich) verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.ballesterer.at Offizielle Homepage des Magazins, enthält Online-Archiv und aktuelle Beiträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportzeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefansvw</name></author>
		
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