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	<title>BSG Post Rostock (Frauenfußball) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-31T16:19:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=BSG_Post_Rostock_(Frauenfu%C3%9Fball)&amp;diff=55067&amp;oldid=prev</id>
		<title>Chaddy: typo</title>
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		<updated>2008-08-26T07:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:BSG Post Rostock (Anfang der siebziger Jahre).jpg|thumb|BSG Post Rostock (1972 in Potsdam; links Trainer Jupp Pilz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''BSG Post Rostock (Frauenfußballabteilung)''' war in den 1970er und 1980er Jahren einer der erfolgreichsten Frauenfußballvereine der [[DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1970 wurde bei der BSG Post Rostock eine Frauenfußball-Abteilung gegründet und der Aufbau des Rostocker Frauenfußballs war in jenen Jahren untrennbar mit dem Namen [[Josef (Jupp) Pilz]] verbunden, der langjährig die Fußballdamen betreute.&lt;br /&gt;
In den siebziger Jahren nahm Rostock an vielen Turnieren in der DDR aber auch im sozialistischen Ausland (z.B. der CSSR) teil. Zu einem starken Gegner entwickelte sich damals bereits [[1. FFC Turbine Potsdam|Turbine Potsdam]], heute einer der stärksten gesamtdeutschen Vereine. Eine sehr erfolgreiche Rostocker Torjägerin dieser frühen Jahre war Marion Bialas, die Tochter des früheren [[DDR-Oberliga]]spielers [[Franz Bialas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 qualifizierte sich die Mannschaft für die Bestenermittlung in der DDR, nachdem der Verein bereits in den Jahren zuvor im gesamten DDR-Gebiet den Vergleich mit anderen Teams gesucht hatte. Jetzt galt es die Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis zu stellen.&lt;br /&gt;
[[Bild:BSG Post Rostock.jpg|thumb|left|200px|BSG Post Rostock bei einem Turnier in Tangermünde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ''Die erste DDR-Bestenermittlung 1979 in [[Templin]]'' ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde erstmalig ein Wettbewerb der besten Frauenfußballmannschaften der DDR durchgeführt. In Ausscheidungsturnieren hatten sich die Meister der jeweiligen DDR-Bezirke zu qualifizieren - das Finale der besten vier Mannschaften, die siegreich aus den Ausscheidungswettkämpfen hervorgegangen waren, sollte in [[Templin]] stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vorrrunde in Neubrandenburg ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Collage über die BSG Post Rostock (Siebziger Jahre).jpg|thumb|Collage über die Mannschaft (Anfanger der siebziger Jahren, u.a. im [[Warnemünde|Warnemünder Teepott]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Neubrandenburg]] fanden die Spiele der Gruppe I statt, für die sich die Meister der drei Nordbezirke (Aufbau Schwerin, NGMB Neubrandenburg und Rostock) bewarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rostockerinnen zum Auftakt Schwerin mit 1:0, Torschütze Katrin Erdmann, knapp besiegt hatten, kamen sie auch im entscheidenden Vergleich gegen [[Neubrandenburg]] zu einem 2:0 Erfolg. Die Gastgeberinnen wirkten in diesem Spiel allerdings lange überlegen, bis wieder die 17jährige Katrin Erdmann durch zwei Konterstöße (30. und 34. Minute) den Sieg für die Post-Damen sicherte. Im Vergleich um Platz 2 setzte sich [[Neubrandenburg]] klar mit 4:1 gegen [[Schwerin]] durch. Katrin Erdmann wurde als beste Torschützin und Hildtraut Groppe als beste Torhüterin ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit durfte die BSG Post Rostock an der Endrunde am 6. Oktober 1979 in [[Templin]] zusammen mit [[SV Johannstadt 90|Aufbau Dresden-Ost]], [[Motor-Mitte Karl-Marx-Stadt]] und [[Chemie Wolfen]] teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Turnier ===&lt;br /&gt;
Die Bestenermittlung in [[Templin]] kann als erstes größeres Ereignis des DDR-Frauenfußballs bezeichnet werden. 3.100 Zuschauer besuchten die Spiele im Templiner Stadion der Freundschaft, von denen 2.000 ihre Karten im Vorverkauf erworben hatten. Zudem war der stellvertretende Generalsekretär des [[Deutscher Fußball-Verband|DFV]], Hans Müller, persönlich zugegen, um sich die Spiele anzuschauen und die Siegerehrung vorzunehmen. Die vier Endrundenteilnehmer vertraten überdies rund 300 Frauenfußballmannschaften des [[Deutscher Fußball-Verband|DFV]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rostocker Mannschaft von 1979 gehörten: ''Trainer Josef Pilz, Hildtraut Groppe (Tor), Bianca Puffpaff, Christiane Mühlenbruch, Renate Draheim, Andrea Unkhoff, Sandra Unfhoff, Heike Wittfoth, Angelika Hünemörder, Katrin Erdmann, Sybille Lange, Gabriele Kunze, Kerstin Trinks, Kerstin Kollath''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft von Karl-Marx-Stadt wurde erster „DDR-Meister“, setzte sich mit 1:0 gegen Rostock und 2:0 gegen Wolfen durch - das Remis gegen Dresden brachte schließlich den Titel. Dresden seinerseits belegte gefolgt von den Rostockerinnen den zweiten Platz. Die BSG Post Rostock musste sich mit dem dritten Platz begnügen, konnte damit aber zeigen, dass sie das beste Team des Nordens der DDR darstellte. Zudem wurde Wolfen deutlich mit 3:0 geschlagen und auch der Meister Karl-Marx-Stadt konnte nur ein 1:0 gegen die Norddeutschen erzielen.&lt;br /&gt;
Das kontinuierliche Training von Übungsleiter Jupp Pilz hatte sich über die Jahre ausgezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Torhüterin Groppe beim Abschlag (Siebziger Jahre).jpg|thumb|Torhüterin Groppe beim Abschlag (Anfang der siebziger Jahre)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bis zur Wende - [[Frauenfußball in der DDR|DDR-Meister]] ==&lt;br /&gt;
Bei der Bestenermittlung 1980 erlangte die Mannschaft den fünften Platz.&lt;br /&gt;
1990 wurde die BSG Post Rostock letzter '''[[DDR-Frauenfußball|DDR-Meister]]''' gegen Wismut Chemnitz und auch [[DDR-Frauenfußball|DDR-Pokalsieger]], der Verein gehörte somit ab den 1970er Jahren zu den besten Mannschaften des DDR-Frauenfußballs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einzigen Länderspiel der DDR-Frauenfußballnationalmannschaft 1990 wurden mit Katrin Erdmann-Prühs und Katrin Baaske auch Rostocker Spielerinnen eingesetzt. [[Katrin Prühs]] gehörte seit den achtziger und neunziger Jahren zu den stärksten Rostocker Spielerinnen und auch dem Bundesligateam von 1995 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung nach der Wende ==&lt;br /&gt;
Nach der Wende spielte die Mannschaft in der Regionalliga Nordost. 1992 trat die Abteilung dem [[FC Hansa Rostock]] bei. Schon ein Jahr später wechselte sie wieder den Verein. Nunmehr spielte sie beim [[Polizei SV Rostock]], womit die erfolgreiche Zeit des Vereins, zumindest kurzzeitig, fortgesetzt wurde. 1995 wurden die Frauen Meister der Regionalliga Nordost und stiegen in die [[Fußball-Bundesliga (Frauen)|Fußball-Bundesliga]] auf. Doch schon nach einem Jahr mussten sie wieder absteigen. 2005 stieg das Team auch aus der Regionalliga ab, und die Abteilung wechselte geschlossen zum [[SV Hafen Rostock 61]]. Die Mannschaft wurde auf Anhieb Meister der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und schaffte in der Aufstiegsrunde den sofortigen Wiederaufstieg, stieg aber in der Spielzeit 2007/ 08 wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Frauen: Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern (Absteiger aus der Regionalliga Nordost)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Zietz]] (heute 1. FFC Turbine Potsdam)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eduard Hoffmann/ [[Jürgen Nendza]]: Verlacht, verboten und gefeiert - Zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland, 2. Auflage, Weilerswist 2006, ISBN 3-935221-52-5.&lt;br /&gt;
* [[Norddeutsche Neueste Nachrichten]] (NNN), Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sv-hafenrostock.de Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenfußball|Rostock, BSG Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballverein aus Mecklenburg-Vorpommern|Rostock, BSG Post (Frauenfußball)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Chaddy</name></author>
		
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