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	<title>Ahmed Oudjani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiWaldhof</subtitle>
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		<id>https://www.wikiwaldhof.org/index.php?title=Ahmed_Oudjani&amp;diff=44082&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wahrerwattwurm: /* In der Nationalmannschaft */ lf.</title>
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		<updated>2008-07-08T14:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In der Nationalmannschaft: &lt;/span&gt; lf.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Ahmed Oudjani''' (* [[19. März]] [[1937]] in [[Skikda|Philippeville (heute Skikda)]]; † [[15. Januar]] [[1998]]) war ein [[Algerien|algerisch-]][[Fußball in Frankreich|französischer]]  Fußballspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinskarriere ==&lt;br /&gt;
Der [[Stürmer (Fußball)|Mittelstürmer]] kam zur Saison 1958/59 von der ''US Vendôme'', für die er der erfolgreichste Torjäger in der Staffel West des [[Championnat de France Amateurs|drittklassigen CFA]] gewesen war, zum [[Ligue 1|Erstdivisionär]] [[RC Lens|Racing Lens]]. Dort gelangen ihm in seinem ersten Profijahr gleich 15 Treffer.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben zu Oudjanis Treffern, auch im Folgenden, aus Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;160-168&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1959/60 erzielte kein anderer Spieler der Nordfranzosen, auch nicht sein Sturmpartner [[Michel Lafranceschina]], mehr Tore als der junge Algerier, dessen 16 Tore für den 12.&amp;amp;nbsp;Platz unter den besten Angreifern der Liga reichten. Der 1,80&amp;amp;nbsp;m große, athletische Ahmed Oudjani entwickelte sich aufgrund seiner unbekümmerten und erfolgreichen Spielweise schnell zum Liebling der Fans im [[Stade Félix Bollaert|Stade Félix-Bollaert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hurseau/Verhaeghe, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch 1960 erfuhr seine sportliche Laufbahn eine zweijährige Unterbrechung aufgrund des [[Algerienkrieg|algerischen Unabhängigkeitskrieges]], dessentwegen er –&amp;amp;nbsp;wie etliche seiner Landsleute aus der ''Division&amp;amp;nbsp;1'', so bspw. [[Abdelaziz Ben Tifour]], [[Saïd Brahimi]], [[Rachid Mekhloufi]] und [[Mustapha Zitouni]]&amp;amp;nbsp;– nach Nordafrika zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rethacker/Thibert, S.&amp;amp;nbsp;278&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob er auch mit der Waffe für die [[Front de Libération Nationale|Befreiungsbewegung FLN]] gekämpft hat, ist nicht bekannt; aber er spielte mit der [[Fußballauswahl des FLN|FLN-Auswahlmannschaft]] insbesondere in den Stadien Osteuropas und der [[Dritte Welt|Dritten Welt]], um Werbung für die algerische Sache zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://fr.allafrica.com/stories/200804141731.html?page=2&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach dem [[Verträge von Évian|Friedensschluss]] (1962) kehrte er zum RC Lens zurück und „hatte nichts verlernt“:&amp;lt;ref&amp;gt;Hurseau/Verhaeghe, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;lt;/ref&amp;gt; gleich 1962/63 gelangen ihm wieder 17 Punktspieltreffer (Platz&amp;amp;nbsp;11 unter den Ligatorjägern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Blutrot-Goldenen“ –&amp;amp;nbsp;als ''Sang et Or'' werden die Lenser Spieler aufgrund ihrer Trikotfarben bezeichnet&amp;amp;nbsp;– beendeten die Spielzeiten dieser Jahre meist nur im Tabellenmittelfeld, aber 1963/64 kam Oudjani einem Titelgewinn so nahe wie nie wieder in seiner Karriere.&amp;lt;ref&amp;gt;1960 und 1965 hatte er mit dem RC Lens immerhin zweimal die ''Coupe Drago'' gewonnen, einen in seinem Wert allerdings nachrangigen Wettbewerb, um den die frühzeitig im Landespokal ausgeschiedenen Profivereine spielten, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen (siehe auch [[Französischer Fußballpokal#Wesentliche Änderungen|hier]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei musste die Elf zu Saisonbeginn einen erheblichen Aderlass verkraften: mit [[Robert Budzynski]], [[Guillaume Bieganski]] und Stürmer [[Maryan Wisnieski]] hatten drei altgediente Stützen den Verein verlassen. Dennoch schloss Lens in der [[Französischer Fußballmeister|Meisterschaft]] auf dem dritten Platz ab, nur knapp hinter [[AS Saint-Étienne]] und [[AS Monaco]],&amp;lt;ref&amp;gt;Rethacker/Thibert, S.&amp;amp;nbsp;1001&amp;lt;/ref&amp;gt; und im [[Französischer Fußballpokal|Landespokal]] erreichte seine Elf das Viertelfinale, in dem der spätere Endspielsieger [[Olympique Lyon]] sich trotz 0:1-Rückstands dank seiner eigenen Sturmspitzen [[Nestor Combin|Combin]] und [[Fleury Di Nallo|Di Nallo]] allerdings mit 2:1 durchsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rethacker/Thibert, S.&amp;amp;nbsp;365f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr noch: Ahmed Oudjani gelangen, oft nach Vorlagen des Rechtsaußen [[Georges Lech]], exorbitante 30 Treffer, womit er [[Ligue 1/Torschützenkönige|Torschützenkönig]] wurde; am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1963 schoss er gegen [[RC Paris|Racing Paris]] sechs Tore binnen 90 Minuten (Endstand: 10:2),&amp;lt;ref&amp;gt;Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;165&amp;lt;/ref&amp;gt; eine in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute unübertroffene Rekordzahl für eine einzelne Erstligabegegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Folgesaison erzielte er 15 Ligatore (Rang&amp;amp;nbsp;7) und wechselte 1965 dennoch in die [[Ligue 2|zweite Liga]] zum Racing Club Paris, der 1966/67 nach einer Fusion mit [[CS Sedan|UA Sedan-Torcy]] als ''RC Paris-Sedan'' wieder in der höchsten Spielklasse antrat. Aufgrund gesundheitlicher Probleme brachte Oudjani es in diesen beiden Jahren aber lediglich auf 19 Punktspiele und sechs Treffer. 1967/68 spielte er beim unterklassigen [[SM Caen]] und ab 1968 in Algerien für [[US Tebessa]] sowie [[JSM Béjaïa]], bevor er 1970 zu den ''Sang et Or'' zurückkehrte und in zwei Jahren für sie in 26 Zweitligaspielen noch sechs Tore erzielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Barreaud: ''Dictionnaire des footballeurs étrangers du championnat professionnel français (1932-1997).'' L'Harmattan, Paris 1998 ISBN 2-7384-6608-7, S.&amp;amp;nbsp;80&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend arbeitete er für den Racing Club Lens insbesondere als Spielbeobachter und Jugendtrainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahmed Oudjani starb, erst 60-jährig, an einem Herzstillstand. Sein 1964 in Frankreich geborener Sohn [[Chérif Oudjani|Chérif]], Stürmer wie sein Vater, spielte in den 1980ern und 1990ern gleichfalls in der höchsten französischen Spielklasse, unter anderem beim RC Lens, und für die algerische Nationalmannschaft. Allerdings konnte der Sohn auch einen großen Titel gewinnen, als er mit Algerien [[Fußball-Afrikameisterschaft 1990|Afrikameister 1990]] wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen ===&lt;br /&gt;
* Union Sportive de Vendôme (1957/58)&lt;br /&gt;
* Racing Club Lens (1958-1960)&lt;br /&gt;
* FLN-Auswahl (1960-1962)&lt;br /&gt;
* Racing Club Lens (1962-1965)&lt;br /&gt;
* Racing Club de Paris (1965/66, in D2)&lt;br /&gt;
* Racing Club Paris-Sedan (1966/67)&lt;br /&gt;
* Stade Malherbe Caen (1967/68, im Amateurbereich) &lt;br /&gt;
* Union Sportive de Tebessa (1968/69)&lt;br /&gt;
* Jeunesse Sportive Madinet de Béjaïa (1969/70)&lt;br /&gt;
* Racing Club Lens (1970-1972, in D2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
Oudjani hat für die [[Algerische Fußballnationalmannschaft|algerische Nationalmannschaft]] eine Reihe von A-Länderspielen bestritten; die Quellen differieren hinsichtlich der Gesamtzahl (15 oder nur 8),&amp;lt;ref&amp;gt;15 Länderspiele laut http://www.sitercl.com/Fichejo/O/oudjanah.htm, nur acht nach Hurseau/Verhaeghe, S.&amp;amp;nbsp;100&amp;lt;/ref&amp;gt; was möglicherweise daran liegt, dass beileibe nicht alle Begegnungen aus den Anfangsjahren der 1963 gegründeten Nationalelf als offizielle gewertet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Liste der algerischen Länderspiele auf http://www.rsssf.com/tablesa/alg-intres.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesichert ist aber sein Einsatz gegen [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]], das –&amp;amp;nbsp;in einer der letzten Partien unter Bundestrainer [[Sepp Herberger|Herberger]]&amp;amp;nbsp;– am [[Neujahr]]stag 1964 Algerien unterlag; an der Seite weiterer ehemaliger Frankreich-Profis (Mekhloufi, [[Mahi Khennane|Khennane]], Zitouni und Torhüter [[Abderrahmane Boubekeur|Boubekeur]]) erzielte Ahmed Oudjani in der 30.&amp;amp;nbsp;Spielminute den Treffer zum 2:0-Endstand.&amp;lt;ref&amp;gt;DFB (Hg.): ''Leidenschaft am Ball. 100 Jahre deutsche Länderspiele 1908 bis 2008.'' Medienfabrik, Gütersloh 2007 ISBN 978-3-577-14701-9, S.&amp;amp;nbsp;346&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch an den anderen drei Länderspielen, die zu den ganz frühen Höhepunkten der ''Fennecs'' –&amp;amp;nbsp;„Wüstenfüchse“ ist eine Bezeichnung für die algerische Nationalelf&amp;amp;nbsp;– zählen, war er beteiligt:&amp;lt;ref&amp;gt;Nait-Challal, S.&amp;amp;nbsp;204f.; Aufstellung des UdSSR-Spiels von http://www.rusteam.permian.ru/history/1964_07.html&amp;lt;/ref&amp;gt; am 28. Februar 1963 beim 4:0 gegen die [[Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft|Tschechoslowakei]], am 4. November 1964 beim 2:2 gegen die [[Sowjetische Fußballnationalmannschaft|UdSSR]] und am 17. Juni 1965 beim 0:3 gegen [[Brasilianische Fußballnationalmannschaft|Brasilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmarès ==&lt;br /&gt;
*Französischer Meister: Fehlanzeige &lt;br /&gt;
*Französischer Pokalsieger: Fehlanzeige &lt;br /&gt;
*mindestens 8 A-Länderspiele (mindestens 1 Treffer) für Algerien&lt;br /&gt;
*155 Spiele und 95 Tore in der ''Division&amp;amp;nbsp;1'', davon 148/94 für Lens, 7/1 für Paris-Sedan;&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlen nach Stéphane Boisson/Raoul Vian: ''Il était une fois le Championnat de France de Football. Tous les joueurs de la première division de 1948/49 à 2003/04.'' Neofoot, Saint-Thibault o.J.&amp;lt;/ref&amp;gt; zudem 45/12 in der ''Division&amp;amp;nbsp;2''&lt;br /&gt;
*Torschützenkönig der ''Division&amp;amp;nbsp;1'': 1963/64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sophie Guillet/François Laforge: ''Le guide français et international du football éd. 2007.'' Vecchi, Paris 2006 ISBN 2-7328-6842-6&lt;br /&gt;
* Paul Hurseau/Jacques Verhaeghe: ''Les immortels du football nordiste.'' Alan Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire 2003 ISBN 2-84253-867-6&lt;br /&gt;
* Michel Nait-Challal: ''Dribbleurs de l'indépendance. L'incroyable histoire de l'équipe de football du FLN algérien.'' Éd. Prolongations, o.O. 2008 ISBN 978-2-9164-0032-7&lt;br /&gt;
* Jean-Philippe Rethacker/Jacques Thibert: ''La fabuleuse histoire du football.'' Minerva, Genève 1996, 2003&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; ISBN 978-2-8307-0661-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sitercl.com/Fichejo/O/oudjanah.htm Datenblatt mit Foto auf der Seite des RC Lens]&lt;br /&gt;
* [http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89quipe_de_football_du_FLN Artikel über die FLN-Auswahl] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Oudjani, Ahmed}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Algerien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oudjani, Ahmed&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französisch-algerischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Skikda|Philippeville]], Algerien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ahmed Oudjani]]&lt;br /&gt;
[[fr:Ahmed Oudjani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wahrerwattwurm</name></author>
		
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